Soldaten der Bundeswehr schocken Europeade-Kind mit 'Wasserbombe'

Während des großen Folklorefestivals Europeade in Frankenberg waren Teilnehmer aus Lettland in der Burgwaldkaserne der Bundeswehr untergebracht. Dort kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall.

Frankenberg - Die Polizei hat wegen einer fahrlässigen Körperverletzung die Ermittlungen übernommen.

Am späten Mittwochabend, 17. Juli 2019, sollen einige Soldaten auf dem Gelände der Burgwaldkaserne gefeiert haben. Dabei sind mit Wasser befüllte Luftballons mit einer Zwille verschossen worden.

Wie die Polizei berichtet, wurde auch ein elfjährigen lettischer Junge getroffen, der mit Landsleuten als Teilnehmer der Europeade auf dem Gelände der Kaserne untergebracht war. Der Junge erlitt eine leichte Verletzung im Brustbereich, die glücklicherweise keine medizinische Versorgung erforderte.

Er stand allerdings anfangs leicht unter Schock, konnte aber nach kurzer Zeit wieder an den Tanzübungen seiner Folkloregruppe teilnehmen. Alle dabei involvierten Soldaten mussten darauf ihre Aussagen bei der Polizei machen.

Die Polizei geht nach den geführten Ermittlungen davon aus, dass der Junge zufällig getroffen wurde.

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