Spenden für Frankenberger Tierheim

SPD und Jusos sammelten gemeinsam in der Fußgängerzone für das Frankenberger Tierheim. Foto: red
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SPD und Jusos sammelten gemeinsam in der Fußgängerzone für das Frankenberger Tierheim. Foto: red

Im Rahmen ihrer diesjährigen Weihnachtsaktion haben die SPD und die Jusos am Samstag vor Weihnachten gesammelt

Frankenberg. Bereits zum dritten Mal verkauften die SPD und ihr Nachwuchs an einem Stand in der Fußgängerzone selbstgemachte Waffeln, Kuchen, Muffins, Glühwein und heißen Orangensaft. Insgesamt kamen dabei 204,20€, Hunde- und Katzenfutter sowie Hundespielzeug an Spenden zusammen. Hendrik Klinge, Vorsitzender der Jusos: "Wir haben uns diesmal entschlossen, jedes Jahr für einen anderen Verein zu sammeln, um somit deren Arbeit zu unterstützen, das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer zu würdigen und auf die Vereine hinzuweisen."

"Wir freuen uns sehr, dass so viel Geld und Sachspenden zusammengekommen sind und möchten uns nochmals herzlich bei allen bedanken, die uns dabei unterstützt haben", resümiert Volker Heß, Vorsitzender der SPD Frankenberg. Über den Besuch von Mitarbeitern und Mitgliedern des Frankenberger Tierschutzvereins haben sich die Sozialdemokraten gefreut, dabei wurde offen über Ideen und aktuelle Probleme gesprochen. Besonders die Anzahl an besitzerlosen Katzen stellt eine enorme Herausforderung für den Verein dar. Grund hierfür ist, dass Tierliebhaber ihre freilaufenden Tiere nicht kastrieren bzw. sterilisieren lassen.

"Dieses Problem kann man so nicht hinnehmen, und wir müssen in jeder Kommune, in jedem Landkreis und in jedem Bundesland über eine Kastrationspflicht, in Verbindung mit einer Meldepflicht für Katzen, nachdenken", meint Hendrik Klinge. "Nach einer Berechnung des Deutschen Tierschutzbundes kann eine Katze und deren Nachkommen innerhalb von 10 Jahren viele Millionen Katzen zeugen. Die unkontrollierte Vermehrung führt zu einer immer weiter wachsenden Zahl verwilderter und herrenloser Katzen, welche früher oder später im Tierheim landen und dort für große Schwierigkeiten bei der Unterbringung sorgen."

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