Sportlich andere Nationen kennen- und verstehen lernen

Harbshausen. Unter dem Motto ,,Integration im und durch Sport" veranstaltete die Sportjugend Hessen das diesjährige Europäische Jugendcamp im e

Harbshausen. Unter dem Motto ,,Integration im und durch Sport" veranstaltete die Sportjugend Hessen das diesjährige Europäische Jugendcamp im eigenen Erlebniscamp in Vöhl-Harbshausen.100 junge Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren waren aus Russland, Polen, Schweden, Tschechien, Italien, Spanien, Portugal und Hessen für eine Woche angereist, um auf sportliche Weise einander Kennen- und Verstehen zu lernen. Dabei sollen Charakter und interkulturelle Kompetenzen gefördert werden, die später im beruflichen Leben bei Auslandsaufenthalten entscheidend sein können, so Peter Brinks, Referent für Jugendreisen und internationale Jugendarbeit in der Sportjugend Hessen.Die Jugendlichen reisten mit je einem Gruppenleiter pro Gruppe an. Diese müssen einen Altersvorsprung von mindestens drei Jahren und Menschenführungsqualitäten haben. Viele hatten schon mehrere Jahre Camperfahrung und waren mit dem Camp in Harbshausen schon vertraut. Verständigungssprache war in den meisten Fällen Englisch und für die Gruppenleiter eine fließende Voraussetzung. Untergebracht waren die Jugendlichen nach Geschlechtern getrennt in Unterkünften mit mindestens zwei verschiedenen Nationalitäten. Ein Teilnehmer sah nach eigenen Angaben zum ersten Mal deutsche Toiletten.Es gab Workshops mit Themen wie Kanufahren, Klettern, Slakline, T-Shirt Painting, Bogenschießen, Ultimate Frisbee, Cross Boccia und ein Tischtennisturnier. Dabei mussten die Teilnehmer Gruppen wählen, die Teilnehmer aus jeder Nation enthielten. Dabei stand nicht die Nation sondern die Region im Vordergrund. Jeden Abend gab es regionaltypische Spiele, Musik und politische Infos. Behzad Borhani, Vorstandsmitglied der Sportjugend, umschrieb es einfach: "Durch das Programm lernen die Jugendlichen, dass es keine großen Unterschiede zwischen Menschen aus anderen Regionen der Welt gibt, und diese auch mit Wasser Kochen müssen".Träger dieser Treffen sind das Bundesjugendministerium und der Bundessportbund. Ernst-Ewald Roth, Daniel May, Heinrich Heidel und Wolfgang Greilich, alle Mitglieder des Landtags, waren angereist, um Informationen zu sammeln.

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