Stabil ins Frühjahr: Arbeitslosenzahlen für März fallen im Landkreis positiv aus

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In der Karte sind enthalten: Name der Geschäftsstelle, Bestand an Arbeitslosen, Arbeitslosenquote, Bestand an Arbeitsstellen.

Unverändert robust präsentiert sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Waldeck-Frankenberg auch im März und setzt damit den positiven Trend der vergangenen Monate nahtlos fort.

Waldeck-Frankenberg - Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 3,7 Prozent, was einer Anzahl von 3.222 Arbeitslosen entspricht. Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Quote zwar nur um 0,1 Prozent und damit 57 Personen gesunken, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind hingegen 527 Personen weniger arbeitslos gemeldet – damals lag die Quote noch bei 4,3 Prozent. Das entspricht einem deutlichen Minus von 14,1 Prozent.

Speziell bei den Empfängern von Hartz-IV, bei den ausländischen Arbeitslosen und den Langzeitarbeitslosen zeigt sich eine sehr günstige Entwicklung – sowohl im saisonalen Verlauf als auch gegenüber März 2017. Die Zahlen verteilen sich auf die drei Geschäftsstellen Korbach mit Bad Wildungen, Frankenberg und Bad Arolsen.

Zwar liegt die Arbeitslosenquote mit 3,4 Prozent in Frankenberg fast schon traditionell am niedrigsten, allerdings musste die Geschäftsstelle einen leichten Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnen. In Frankenberg waren im Berichtsmonat 977 Arbeitslose gemeldet. Das entspricht einem Zugang von 33 Personen gegenüber dem Vormonat und einem Abgang von 186 Personen (minus 16,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat, als die Quote noch 4,1 Prozent betrug.

Die Geschäftsstelle Korbach mit Bad Wildungen registrierte für März 1.535 Menschen ohne Arbeit. Das sind 64 weniger als im Februar und 277 weniger (minus 15,3 Prozent) als im März 2017. Die aktuelle Quote beträgt 3,8 Prozent, während sie im Februar bei 3,9 Prozent und im Vorjahresmonat bei 4,5 Prozent lag.

710 Menschen ohne Beschäftigung sind in der Geschäftsstelle Bad Arolsen aktuell erfasst. Im Vergleich zu Februar sind das 26 weniger (minus 3,5 Prozent), im Vergleich zu März 2017 sind es 64 weniger (minus 8,3 Prozent). Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt hier 4,0 Prozent und ist damit im Landkreis am höchsten. Dennoch sind die Zahlen erfreulich, waren im Vormonat noch 4,2 Prozent und im Vorjahresmonat 4,4 Prozent arbeitslos gemeldet.

„Kurz vor der saisonalen Frühjahrsbelebung zeigt sich der heimische Arbeitsmarkt nach wie vor sehr stabil und überzeugt mit niedrigen Arbeitslosenquoten“, resümiert Agenturchef Uwe Kemper. Einerseits bliebe der immer noch hohe Fachkräftebedarf eine große Herausforderung, andererseits wachse die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter an. Das bedeute nicht nur ein regionales Plus, auch im hessischen Vergleich sei der Anstieg auffallend hoch.

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