Das Stadtkrankenhaus Korbach muss sich einen neuen Geschäftsführer suchen

Nach fast zehn Jahren Geschäftsführung im St. Franziskus-Hospital Winterberg und fast fünf Jahren im Stadtkrankenhaus Korbach stellt sich Christian Jostes neuen beruflichen Herausforderungen.
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Nach fast zehn Jahren Geschäftsführung im St. Franziskus-Hospital Winterberg und fast fünf Jahren im Stadtkrankenhaus Korbach stellt sich Christian Jostes neuen beruflichen Herausforderungen.

Der Krankenhausgeschäftsführer Christian Jostes verlässt sowohl das Stadtkrankenhaus in Korbach als auch das St. Franziskus-Hospital in Winterberg.

Korbach -  Nach fünf Jahren am Stadtkrankenhaus in Korbach und zehn Jahren im St. Franziskus-Hospital Winterberg stehen die Zeichen beim Geschäftsführer Christian Jostes auf einen beruflichen Wechsel, teilt das Stadtkrankenhaus mit.

„Der Schritt fällt mir nicht leicht“, so Jostes. „Mit beiden Krankenhäusern, den Mitarbeitern und unseren Partnern ist in den letzten Jahren eine enge Verbindung entstanden. Gemeinsam haben wir viel erreicht und ich danke allen, die dies ermöglicht haben.“

Jostes steht vor einen neuen beruflichen Herausforderung, über die er zum jetzigen Zeitpunkt noch Stillschweigen bewahrt. Klar ist, er kehrt wieder zurück in seine ostwestfälische Heimat.

„Wir haben in Korbach vieles geschafft – für mich kommt damit der richtige Zeitpunkt, noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen“, so der 46-Jährige über seine beruflichen Pläne. Voraussichtlich im Frühsommer 2019 tritt er eine neue Aufgabe in seiner ostwestfälischen Heimat an. „Meine Familie ist in Bad Salzuflen zu Hause. Nach vielen Jahren des Pendelns zieht es mich wieder zurück in die Heimat. Da ist es nur konsequent und sinnvoll sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen“.

Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Klaus Friedrich bedauert das Ausscheiden sehr, zeigt aber auch Verständnis: „Unser Geschäftsführer ist ein Brückenbauer. Diese Fähigkeit wird uns sehr fehlen. Gerade die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum war für Jostes immer ein wichtiges Thema“, bekräftigt Friedrich.

 „Im Krankenhaus haben wir gute neue Wege eingeschlagen und die gebauten Brücken ins Umfeld unterstützen die Gesundheitsversorgung in Bereichen, für die es immer schwerer wird, Nachfolger für bestehende Arztpraxen zu bekommen. Ich bedauere sehr ihn als Geschäftsführer, und als Mensch, in Korbach zu verlieren“, so Friedrich.

Mit viel Verhandlungsgeschick habe Jostes zuletzt in Frankenberg die Gründung einer geriatrischen Außenstelle erreicht. Eine Kooperation, aus der, wenn es nach Jostes geht, „gerne mehr werden darf“. Die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden kommunalen Kliniken im Landkreis gehört zu den Zukunftsprojekten, die sich Jostes, gemeinsam mit dem Aufsichtsrat, für die nächsten Jahre auf die Fahnen geschrieben hatte.

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