Städte zeigen Flagge für Tibet und Frieden

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Das Banner mit der tibetischen Fahne vor dem historischen Rathaus in Frankenberg (Eder).

„Flagge zeigen für Tibet!“ ist ein friedliches Zeichen gegen die gewaltsame Tibet-Politik der chinesischen Regierung. Die Städte Bad Wildungen, Frankenberg (Eder) und Korbach beteiligen sich wieder an der Aktion.

Waldeck-Frankenberg.  Die Städte Bad Wildungen, Frankenberg (Eder) und Korbach beteiligen sich dieses Jahr wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e. V. (TID). Im Rahmen der Kampagne werden seit 1996 Landkreise, Städte und Gemeinden aufgerufen, am 10. März auf die Situation in Tibet aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund weht an diesem Tag ein großes Banner mit der tibetischen Fahne vor dem historischen Rathaus in Frankenberg und dem Rathaus in Korbach. In Bad Wildungen wird an diesem Tag die Friedensflagge gehisst.

„Flagge zeigen für Tibet!“ ist ein friedliches Zeichen gegen die gewaltsame Tibet-Politik der chinesischen Regierung. Mit der Aktion drücken die TID sowie alle beteiligten Städte und Gemeinden ihre Solidarität zum tibetischen Volk aus und machen sich für die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet stark. Mehr als 1.000 Städte haben sich seit Beginn der Aktion vor über 20 Jahren insgesamt schon daran beteiligt. Als Folge der Besetzung und Unterdrückung Tibets durch China im Jahr 1949/50 erhob sich das tibetische Volk am 10. März 1959 gegen die chinesische Besatzungsmacht. Aus Sorge um das Leben des Dalai Lama versammelten sich etwa 300.000 Tibeter vor seiner Sommerresidenz Norbulingka. Der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen, und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Als Folge leben heute etwa 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.

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