Stall in Waldeck niedergebrannt: Hoher Sachschaden und vier tote Rinder

Bei dem Brand eines Stallgebäudes in Waldeck-Dehringhausen entstand am Sonntagabend ein Sachschaden, der in einer ersten Schätzung mit etwa 150.000 Euro beziffert wird.

Waldeck - Der 82-jährige Geschädigte bemerkte den Brand seines Stalles am Sonntagabend um 18.45 Uhr als er von Erntearbeiten zurückkehrte. Eine Nachbarin verständigte die Einsatzkräfte. Als die Feuerwehren aus Dehringhausen, Sachsenhausen, Bad Arolsen, Korbach und Wolfhagen an der Brandstelle eintrafen, stand die Scheune bereits im Vollbrand.

Eine Gefahr für das Wohnhaus bestand nicht, denn die Scheune stand in Alleinlage, etwa 40 Meter vom Wohnhaus entfernt. Ein Übergreifen auf ein weiteres Stallgebäude konnten die Einsatzkräfte erfolgreich verhindern In dem Stall befanden sich fünf Rinder. Eines konnte gerettet werden, ein Rind verendete, die anderen drei wurden durch einen Jagdausübungsberechtigten erschossen, um weiteres Leid abzuwenden.

Nach Angaben des Geschädigten verbrannten an der Scheune auch etwa 200 Stroh-Rundballen. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Ortsdurchfahrt gesperrt. Drei Personen mussten mit dem Rettungswagen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Krankenhaus transportiert werden. Über ihre Gesundheitszustände liegen keine weiteren Informationen vor

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