Standortfrage geklärt: Neubau für die Hochschule in Frankenberg

Die CDU-Kreistagsfraktion findet den Neubau neben der Sparkasse in Frankenberg für das Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen ideal.
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Die CDU-Kreistagsfraktion findet den Neubau neben der Sparkasse in Frankenberg für das Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen ideal.

Die CDU-Kreistagsfraktion findet den Neubau neben der Sparkasse in Frankenberg für das Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen ideal.

Frankenberg - Eigentlich stand der Plan schon 2016 und war damals schon dringlich weil es mehr Studenten als nötige Schulungsräume in Frankenberg gab.

Damals wollte der Landkreis bereits ein neues Gebäude für das Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen THM) neben der Sparkasse errichten lassen. Doch daraus wurde nichts.

Die Zahl der Studierenden wuchs indes weiter. Von ehemals 22 Studenten zu Beginn der Hochschulaußenstelle in 2009 auf mehr als 100 Studenten. Das Raumangebot wurde entsprechend mangelhaft.

Aus der Not heraus ist zuletzt sogar ein Wettbewerb unter den Architekturstudenten ausgelobt worden, um am ehemaligen Landratsamt neue Räume zu schaffen. 2019 erhielten die besten Entwürfe 1.500 und 1.000 Euro Preisgeld dafür.

Doch aktuell wird das von der THM bislang genutzte Gebäude im rückwärtigen Bereich der Verwaltungsstelle frei für die Büros des Landkreises, die im 60er Jahre Anbau, „Ostflügel“ genannt, untergebracht sind.

Und diesen Ostflügel möchte die Stadt Frankenberg möglichst im Sommer 2021 abreißen. Die Stadt habe dann die Möglichkeit, das frei werdende Grundstück in einen Zusammenhang mit der Neugestaltung des vorgelagerten Parkplatzes und der Renaturierung der Nemphe zu bringen wie hier bereits berichtet).

Gleichzeitig sind offensichtlich alle Hindernisse, wie Kosten, Parkplätze, Grundstücksfragen, für den Campus-Neubau neben der Sparkasse geklärt.

Der Landkreis will als Bauherr nun an der Uferstraße 5 für eine entsprechendes Gebäude sorgen.

Das freut die CDU-Kreistagsfraktion, wie deren Vorsitzender Timo Hartmann unterstreicht: „…Die Standortfrage für den dringend benötigten Neubau der THM in Frankenberg ist nun endlich geklärt.“

Die stetig steigende Zahl der Partnerunternehmen und der Studierenden dort sei sehr erfreulich. Der jetzige Standort könne die räumlichen Anforderungen nicht mehr erfüllen. „Außerdem müssen wir die THM auch zukunftsorientiert aufstellen“, so Hartmann.

Seine Parteikollegin und Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg meint: „Die THM ist ein wichtiger Baustein der Wirtschaftsförderung in Waldeck-Frankenberg, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen, bietet jungen Menschen berufliche Perspektiven und bindet sie an unsere Region.“

Dazu ergänzt der CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordnete Armin Schwarz: „Wir wollen einen weiteren Beitrag zur Stärkung des dualen Studiums leisten. Die enge Kooperation zwischen akademischer Bildung und den Unternehmen ist ein Erfolgsmodell.“ Die Entscheidung für einen Neubau sei deshalb richtig und notwendig.

Von anderen Standorten in Frankenberg, die diskutiert wurden, passte demnach keiner so richtig ins Konzept. „Der Neubau soll auf dem Grundstück der Niederlassung der Sparkasse Waldeck-Frankenberg in der Uferstraße 5 entstehen“, erklärt Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese.“

Den Raumbedarf der THM könne der Kreis als Bauherr an diesem Standort gut umsetzen. „Und mit der Sparkasse haben wir einen kompetenten Kooperationspartner.“

Auch weitere Fragestellungen, wie z. B. der Erhalt der Parkplätze der Sparkasse, seien gut lösbar. Die Parkfläche könne durch eine aufgeständerte Bauweise erhalten werden.

Parkplätze für Studierende seien beispielsweise auf der nahegelegenen Wehrweide vorhanden.

„Den Standort bewerten wir auch aus städtebaulicher Sicht positiv. Eine Belebung im Bereich der Uferstraße und auch in Richtung Innenstadt ist durch die große Zahl der Studierenden zu erwarten. Ein neuer Campus passt sich auch durch die Öffnung zur Eder hin hier perfekt ein“, findet auch der CDU-Kreistagsabgeordnete Rainer Hesse aus Frankenberg. Nun können konkrete Planungen beginnen.

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