Ein starkes Stück

Foto: Freilichtbühne Hallenberg
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Foto: Freilichtbühne Hallenberg

Nachbarkreis. Die Päpstin“, nach dem Erfolgsroman von Donna W. Cross, wird zum zweiten Mal überhaupt auf einer Naturbühne zu sehen sein.

Hallenberg. Ein besonderes Stück erwartet die Freunde des Sommertheaters in diesem Jahr auf der Freilichtbühne Hallenberg: "Die Päpstin", nach dem Erfolgsroman von Donna W. Cross, wird zum zweiten Mal überhaupt auf einer Naturbühne zu sehen sein. Nach der Rollenverteilung Ende des Vorjahres laufen nun die Proben unter der bewährten Leitung von Birgit Simmler, die zum achten Mal auf der Hallenberger Bühne Regie führt.

Mit der "Päpstin" hat sich die Hallenberger Spielschar eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt: Neben zahlreichen Massenszenen waren rund 30 Sprechrollen zu besetzen und mit Leben zu füllen. Gleich drei Schauspielerinnen verlangt die Titelrolle der "Päpstin" Johanna, die als Kind, als Jugendliche und als Erwachsene zu verkörpern ist. Dank des rund 70 Personen starken Ensembles der Hallenberger Bühne konnte der Besetzungsplan aber ohne für den Zuschauer verwirrende Doppelrollen umgesetzt werden.

Dramaturgisch spannt sich der Bogen des auch durch die Verfilmung von Sönke Wortmann bekannten Stückes von zarten, anrührenden Liebesszenen bis hin zu Meuchelmord und Kampfgetümmel, zu Katastrophenszenarien mit Flut und Feuersbrunst. Man darf gespannt sein, wie Regie und Bühnentechnik mit dieser Herausforderung auf der Hallenberger Naturbühne umgehen werden. Einen ersten Eindruck vermitteln die Kulissenbauten, die derzeit auf der Bühne entstehen. Begünstigt durch den milden Winter konnte das Bühnenbauteam früher als sonst seine Arbeit aufnehmen. Beherrscht wird das Bild von einem sechsbogigen "römischen" Viadukt, das im Rohbau fast die Hälfte des 90 Meter breiten Bühnenrunds überspannt. Erstmals wird ein Bauwerk dieser Dimension, das auf zwei Ebenen bespielbar ist, auf der Hallenberger Bühne zu sehen sein. Beim Einüben der Kampfszenen setzen die Spieler in diesem Jahr mit Professor Claus Großer wieder auf professionelle Hilfe. Der Leipziger Hochschullehrer für Fechten, Akrobatik und Bewegungsstudien hat vor zwei Jahren bereits die Barrikadenkämpfer des Klassikers "Les Misérables" auf der Freilichtbühne fit gemacht.

Vom Erfolg der Proben und bühnentechnischen Arbeiten können sich die Besucher der Freilichtbühne ab dem 15. Juni selbst ein Bild machen. Denn dann feiert "Die Päpstin" um 15.30 Uhr Premiere.

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