Für Statistik-Liebhaber: Die Zahlen zum Skisprung-Weltcup in Willingen

Ihr wollt in eurem Freundeskreis mal so richtig das Angeberwissen zum Skispringen in Willingen rauslassen? Hier findet ihr jede Menge davon.

Willingen - Heute startet das Skisprung-Wochenende in Willingen. Der Kult-Weltcup hat Tradition und immer wieder wurden Rekorde aufgestellt. Hier ist der Weltcup in Zahlen.

3 Mal stand Olympiasieger Kamil Stoch (Polen) nach den Einzelspringen auf der Mühlenkopfschanze schon ganz oben auf dem Treppchen. Damit ist er gemeinsam mit Noriaki Kasai Rekordhalter. Beide gewannen auch je einmal mit ihrem Team, Stoch auch die Premiere von „Willingen Five“ im Vorjahr.

5 DSV-Adler standen mit Sven Hannawald (2002 und 2003), Severin Freund (2011 und 2015) und Andreas Wellinger (2017) beim Willinger Weltcup als Sieger auf dem Podest. Dazu kamen drei deutsche Siege in den Teamwettbewerben (2005, 2010, 2016).

7 Einzelsiege haben die österreichischen „Adler“ seit Beginn der Weltcupspringen in Willingen im Jahr 1995 errungen: Schlierenzauer (2010 und 2009), Kofler (2006), Widhölzl (2x 2000), Höllwarth (1997) und Goldberger (1995). Damit sind sie die erfolgreichste Nation vor Deutschland, Polen, Norwegen und Japan mit je vier Siegen.

16 Team-Weltcups fanden bisher im Waldecker Upland statt. Österreich (4), Deutschland und Norwegen (je 3), Finnland und Slowenien (je 2), Japan und Polen trugen sich dabei in die Siegerliste am Mühlenkopf ein.

21 DSV-Adler haben bisher in Willingen auf dem Weltcup-Treppchen gestanden Spitzenreiter sind Severin Freund (11), Martin Schmitt (8), Michael Uhrmann und Richard Freitag (je 6) sowie Dieter Thoma, Sven Hannawald, Michael Neumayer und Andreas Wellinger (je 4).

22 Mal sind die Skispringer bis heute zu Weltcup-Wochenenden ins Upland angereist. Seit der Premiere 1995 war Willingen nur 1996 und 1998 nicht im Veranstaltungskalender der FIS vertreten.

27 Kameras setzt das ZDF in Willingen ein. Die Mainzer kommen mit ihrem ersten Sturm an die Mühlenkopfschanze: Moderator Norbert König, Experte Toni Innauer und Reporter Stefan Bier sind u.a. wieder im Einsatz.

45 Weltcup-Konkurrenzen sind seit 1995 insgesamt im Strycktal ausgetragen worden. Österreich (11 Siege) führt die Erfolgsserie vor Deutschland und Norwegen (je 8) an, dahinter folgen Japan, Finnland und Polen (je 5) sowie Slowenien (3) an.

77 Podestplätze haben die DSV-Adler seit 1995 auf der größten Großschanze der Welt in Einzel- und Teamwettbewerben errungen.

152 Meter sind Jurij Tepes (Slowenien, 2014) und Janne Ahonen (Finnland, 2005) am Mühlenkopf gesprungen. Mit diesen Leistungen halten sie den Schanzenrekord.

328,2 Punkte bedeuteten 2003 beim zweiten Sieg von Sven Hannawald in Willingen neuen Weltrekord. RTL übertrug zu dieser Zeit den „Weltcup-Wahnsinn“ mit Rekordquoten bis zu 8 Millionen Zuschauern und fast 100.000 Skisprung-Fans waren am Wochenende im Strycktal.

1.300 Free Willis – so heißen die Helfer des Kult-Weltcups – sind erforderlich, um eine solche Veranstaltung ehrenamtlich auf die Beine zu stellen.

5.926 Gramm wiegt der gläserne Pokal, der speziell für den neuen Wettbewerb „Willingen Five“ bei Joska in Bodenmais entworfen wurde.

25.000 Euro Extra-Preisgeld winken dem Gesamtsieger von „Willingen Five“ nach den fünf Wertungsspringen von Freitag bis Sonntag. Ein eigenes Leader-Trikot weist jeweils den Führenden in dieser Wertung aus.

45.000 Kilometer legen die 45 Helfer des Fahrdienstes jeweils während des Weltcups zurück. Sie sind mit 38 Fahrzeugen unterwegs, um unter anderem Athleten und Offizielle vom Flughafen abzuholen und den Pendelverkehr zwischen Pressezentrum und Schanze sicherzustellen

50.000 Zuschauer plus X werden an diesem Wochenende im Strycktal zum Teamspringen und den beiden Einzelkonkurrenzen erwartet.

216.428 Euro Preisgeld sind für die weltbesten Skispringer beim an den drei Tagen des Willinger Weltcups insgesamt zu gewinnen.

Rubriklistenbild: © Foto: Jonas Bremmer

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