Stavo Frankenberg berät über 35 beitragsfreie Kita-Stunden im Stadtgebiet

Mit diesem Angebot von sieben beitragsfreien Kita-Stunden würde Frankenberg sogar die von der Hessischen Landesregierung vorgeschlagene Mindestanzahl von sechs beitragsfreien Stunden übertreffen.

Frankenberg - Die Stadtverordnetenversammlung wird am Donnerstag, 14. Juni, um 19.30 in der Ederberglandhalle öffentlich stattfinden. Dabei wird auch ein Vorschlag des Magistrats beraten, 35 Kita-Stunden gebührenfrei zu machen.

Bereits Anfang Oktober 2017 hatte das Stadtparlament auf Vorschlag von Bürgermeister Rüdiger Heß beschlossen, die Beitragsbefreiung umzusetzen – als erste Kommune überhaupt im Landkreis. Die geplante Gebührenbefreiung für täglich sieben Stunden übertrifft sogar die von der Hessischen Landesregierung vorgeschlagene Befreiung für täglich sechs Stunden. „Wir wollen uns positiv aufstellen und die Stadt noch attraktiver für Familien machen“, betonte der Rathauschef.

Es bestehe außerdem ein Bedürfnis nach wohnortnahen Kitaplätzen, dem es in Zukunft nachzugehen sei – etwa auch durch den Bau einer neuen Kita im Stadtgebiet. Ab dem 1. August könnte die Regelung damit für alle acht Kitas im Stadtgebiet gelten – unabhängig vom Träger. Der finanzielle Mehraufwand dafür beläuft sich für die Stadt Frankenberg auf rund 120.000 Euro. „Wir wollen den Familien etwas zurückgeben“, begründet Heß den Vorstoß.

Auch die Qualität der Betreuung habe die Stadt im Blick: Der Personalbedarf steigt um 1,5 Stellen. Für Eltern von Kindern ab drei Jahren bedeute die Beitragsbefreiung eine erhebliche finanzielle Entlastung. Sie gelte dann für den Halbtagsplatz Vormittag, den Halbtagsplatz Nachmittag und auch den verlängerten Halbtagsplatz bis 14.15 Uhr. Lediglich der Ganztagsplatz soll in Zukunft noch gebührenpflichtig sein 53 Euro statt bisher 150 Euro.

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