Dem Tode nah: Uhu-Dame aus dem Steinbruch bei Vöhl gerettet

Die wieder aufgepäppelte Uhu-Dame wurde von ihren Rettern Rudolf Kascha und den Mitarbeitern des THW sowie von ihrem Ziehvater Wilfried Limpinsel nach einigen Monaten liebevoller Pflege wieder in die Wildnis entlassen. 
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Die wieder aufgepäppelte Uhu-Dame wurde von ihren Rettern Rudolf Kascha und den Mitarbeitern des THW sowie von ihrem Ziehvater Wilfried Limpinsel nach einigen Monaten liebevoller Pflege wieder in die Wildnis entlassen. 
Die wieder aufgepäppelte Uhu-Dame wurde von ihren Rettern Rudolf Kascha und den Mitarbeitern des THW sowie von ihrem Ziehvater Wilfried Limpinsel nach einigen Monaten liebevoller Pflege wieder in die Wildnis entlassen. 
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Die wieder aufgepäppelte Uhu-Dame wurde von ihren Rettern Rudolf Kascha und den Mitarbeitern des THW sowie von ihrem Ziehvater Wilfried Limpinsel nach einigen Monaten liebevoller Pflege wieder in die Wildnis entlassen. 
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Die wieder aufgepäppelte Uhu-Dame wurde von ihren Rettern Rudolf Kascha und den Mitarbeitern des THW sowie von ihrem Ziehvater Wilfried Limpinsel nach einigen Monaten liebevoller Pflege wieder in die Wildnis entlassen. 

Das wenige Wochen alte Uhu-Mädchen war völlig entkräftet und abgemagert, als ein Spaziergänger es sah. Die Höhenrettung des Technischen Hilfswerks befreite den kleine Vogel aus seiner misslichen Lage.

Dorfitter. Als ihre Retter es im Steinbruch bei Dorfitter fanden, war das wenige Wochen alte Uhu-Mädchen völlig entkräftet und abgemagert. Das Muttertier war vermutlich an einer Vogelkrankheit gestorben, die insgesamt drei Jungtiere konnten nicht mehr versorgt werden, sodass zwei von ihnen ebenfalls starben.

Über die Leitstelle im Korbacher Kreishaus wurde schließlich die Höhenrettung des Technischen Hilfswerks, Ortsverband Korbach, angefordert und der kleine Vogel aus seiner misslichen Lage gerettet.

In der Essenthoer Mühle, einer Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen, wurde die kleine Eule wieder aufgepäppelt. „Als sie zu uns kam, war sie dem Tod nahe“, erinnert sich Wilfried Limpinsel, der die Station betreibt. „Umso mehr freut es uns, dass die Uhu-Dame sich so gut entwickelt hat, dass wir sie wieder auswildern können.“ Jetzt, rund vier Monate später, ist die Uhu-Dame kräftig und bereit für ein Leben in der Natur.

„In solchen Momenten machen wir unseren Job ganz besonders gern“, berichten der Leiter des Fachdienstes Natur- und Landschaftsschutz beim Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hartmut Kaiser, und Mitarbeiter Ralf Kubosch. Es war ein besonderer Moment, als die Uhu-Dame schließlich ihre Schwingen ausbreitete und wieder in die Natur davonflog.

„Der Vogel hat gute Chancen, sich wieder in der Natur einzuleben“, ist sich Hartmut Kaiser sicher. „Die Tiere haben einen starken Instinkt, sodass die Nahrungssuche für sie kein Problem darstellen sollte.“ Sie ernähren sich hauptsächlich von kleineren Säugetieren und auch Vögeln, stehen in der Nahrungskette ganz oben und haben praktisch keine natürlichen Feinde. Die menschliche Infrastruktur ist jedoch ihr stärkster Widersacher.

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