Stilles Gedenken für die Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz um 20.02 Uhr

Nach Angaben von Landrat Dr. Reinhard Kubat wird der Kreisausschuss der Opfer des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz in einer Schweigeminute gedenken. Der Terror traf damals Waldeck-Frankenbergs Partnerbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Waldeck. Heute vor einem Jahr, 16. Dezember 2016 starben 12 Menschen auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, unweit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, bei einem Terroranschlag.

Damals fuhr der islamistische Attentäter Anis Amri mit einem gestohlenen Sattelzug zwischen die Marktbuden und in die Weihnachtsmarktbesucher. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Der Breitscheidplatz liegt mitten in Waldeck-Frankenbergs Partnerbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Landrat Dr. Reinhard Kubat hatte seinem Berliner Amtskollegen, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, damals umgehend die Anteilnahme der Bürger Waldeck-Frankenbergs zum Ausdruck gebracht.

„Bereits im Juli 2016 waren bei einem Anschlag in Nizza eine Schülerin und ein Schüler sowie eine Lehrerin der Paula-Fürst-Schule in Charlottenburg-Willersdorf unter den Opfern“, so der Landrat. „Der Terror hat im vergangenen Jahr unseren Partnerbezirk unbarmherzig getroffen und ist damit auch uns ein Stück näher gerückt“. Auf dem Breitscheidplatz wird der Weihnachtsmarkt dieses Jahr am 19. Dezember geschlossen bleiben, dafür wird ein Mahnmal mit den Namen der Opfer enthüllt. Um 20.02 Uhr, dem genauen Zeitpunkt des Anschlags, wird es 10 Minuten des Innehaltens und Gedenkens geben, während die Glocken an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und an benachbarten Kirchen läuten.

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr, die am 19. Dezember in Nieder-Werbe stattfindet, wird nach Angaben von Landrat Dr. Reinhard Kubat der Kreisausschuss der Opfer des Anschlags in einer Schweigeminute gedenken. Der Landrat ruft auch alle Menschen in Waldeck-Frankenberg zu einem stillen Gedenken am 19. Dezember um 20.02 Uhr auf. „Damit können wir unsere Verbundenheit mit den Partnern in Charlottenburg-Wilmersdorf zum Ausdruck bringen und ein sichtbares Zeichen gegen Terror und Gewalt setzen“.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Paul Zinken/d

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