Streik geht in neue Runde

Bad Wildungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessischen Wickerkliniken in Bad Zwesten, Bad Homburg und des Wicker-"Stammhauses" in

Bad Wildungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessischen Wickerkliniken in Bad Zwesten, Bad Homburg und des Wicker-"Stammhauses" in Bad Wildungen streiken seit August letzten Jahres mit immer wieder befristeten ganztägigen Streikaktionen, um die Aufnahme von Tarifverhandlungen durchzusetzen, die der Konzern weiter verweigert. Die Geschäftsleitung des Wicker Konzerns hat mittlerweile ganzseitige Anzeigen in Tageszeitungen geschaltet, um ihre Position in der Öffentlichkeit darzustellen.

Auch die Streikenden mit der Gewerkschaft ver.di im Rücken gehen weiter ihren eigenen Weg, um mehr Öffentlichkeit herzustellen und der Geschäftsleitung zu verdeutlichen, dass sehr viele Menschen ihre Aktionen unterstützen.  So haben sie in ihrer letzten Streikversammlung in Bad Zwesten einen Musterbrief entworfen und bitten, dass möglichst viele KollegInnen, aber auch andere Freunde und Bekannte einen solchen Brief an den Wickerkonzern schicken, um zu zeigen, dass die KollegInnen in dieser Auseinandersetzung nicht alleine stehen.

Der Kettenbrief:

Sehr geehrter Herr Dr. Vornholt,

ich wende mich an Sie als Geschäftsführer der Werner Wicker KG. Seit vielen Monaten verfolge ich den Arbeitskampf der Mitarbeiter in Ihren Kliniken.

Die Forderungen der Streikenden nach einem Tarifvertrag und einer besseren Bezahlung halte ich für gerechtfertigt. Deshalb bitte auch ich Sie, mit der  Gewerkschaft ver.di zu verhandeln.

Ich werde auch weiterhin das Geschehen in den Wicker-Kliniken aufmerksam beobachten, und im Freundes-, und Kollegenkreis kritisch diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Die Streikenden hoffen, dass sich viele Sympathisanten mobilisieren lassen, und die Büros der Konzernzentrale mit hunderten von Briefen überflutet werden, vielleicht ein deutliches Signal für die Geschäftsleitung, an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. Angeblich unterstützen auch die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten anderer Kliniken die Aktion.

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