Streunende Hunde erschrecken Kindergartenkinder in Bad Arolsen

Die beiden großen Hunde ließen sich nicht einfangen und sind verschwunden. Die Suche nach den Hundehaltern verlief bislang ergebnislos.

Bad Arolsen - Kindergartenkinder waren mit ihren Betreuerinnen am Dienstagmorgen, 11. September 2018, gegen 9.30 Uhr im Braunser Weg im Wald unterwegs als unvermittelt zwei große Hunde auf sie zuliefen. Von den Hundehaltern war weit und breit nichts zu sehen.

Die Kinder waren sehr verängstigt und wurden sofort aus der Gefahrenzone herausgeführt. Die Polizei und die Betreiberin einer Tierpension versuchten, die beiden Hunde einzufangen, was ihnen aber nicht gelang. Nach weit mehr als einer Stunde liefen die Hunde dann schließlich weg. Die Suche nach den Hundehaltern verlief bislang ergebnislos.

Auch wenn in diesem Fall kein Schaden entstanden ist, haben sich die Kinder und auch die Betreuerinnen vor den freilaufenden Hunden sehr erschreckt. Die Polizei appelliert deshalb an alle Hundehalter, verantwortlich mit ihren Hunden umzugehen.

In der "Gefahrenabwehrverordnung über die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung in der Stadt Bad Arolsen" ist in § 6 über das Halten und Mitführen von Tieren folgendes geregelt: "Hunde sind auf öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage und in öffentlichen Anlagen an der Leine zu führen. Außerdem ist es untersagt, Hunde auf öffentlichen Kinderspielplätzen mitzunehmen oder dort laufen zu lassen."

Die Leinepflicht endet also am Rande der Bebauung. Dennoch sollten Hundehalter in angrenzenden Gebieten ihre Hunde nur dann frei laufen lassen, wenn niemand anderes dadurch gefährdet wird. Auch wenn Hundehalter wissen, dass ihr Hund ungefährlich ist, sollten sie sich vergegenwärtigen, dass gerade große Hunde auf Nichthundehalter, oder wie in diesem Fall auf Kinder, bedrohlich wirken.

Dass ein solcher Vorfall auch ganz anders ausgehen kann, musste eine Hundehalterin vergangene Woche in Bad Wildungen miterleben.

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