Sturmböen auf der A44: Lkw steht quer

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Nachdem die blockierten Fahrstreifen auf der A 44 in Richtung Kassel zwischen Diemelstadt und Warburg wieder frei sind, löst sich der Stau langsam auf

Diemelstadt. Die Autobahn 44 ist in Fahrtrichtung Kassel zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Warburg derzeit voll gesperrt. Grund ist ein querstehender Lkw-Anhänger, der die kompletten Fahrstreifen blockiert. Der Unfall ereignete sich gegen 16.45 Uhr, die Ursache und der Hergang sind derzeit noch unklar. Polizei und Rettungskräfte sind bereits an der Unfallstelle. Nach ersten Informationen soll niemand verletzt worden sein. Wie die Einsatzkräfte berichten, herrschen heftige Sturmböen an der Unfallstelle. Ob diese ursächlich für den Unfall sind, kann derzeit noch nicht berichtet werden.

Folgemeldung von heute 17.27 Uhr:

Die Einsatzkräfte berichten von der Unfallstelle, dass das Lkw-Gespann die Fahrbahn wieder verlassen und damit freigeben konnte. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens löst sich der Stau, der sich nach der Vollsperrung seit dem Unfall um 16.45 Uhr gebildet hatte, nur langsam wieder auf.

Folgemeldung von 17.56 Uhr:

Den Unfall  verursachte heftig stürmender Wind. Nach Angaben der an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal ereignete sich der Vorfall entgegen der polizeilichen Erstmeldung zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna.

Ein 44 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Polen war mit einem 7,5- Tonnen-Lkw und Anhänger auf dem Weg in die Heimat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der leere Anhänger auf der Talbrücke Warburg von heftigen Sturmböen seitlich erfasst worden. Der Anhänger knickte seitlich zur Zugmaschine ein und der Fahrer verlor die Kontrolle über das Gespann, welches anschließend über alle Fahrstreifen zum Stehen kam.

Der Anhänger kippte dabei nicht komplett auf die Seite, sondern blieb schräg stehen. Brummifahrer, die auf Grund des Staus an der Unfallstelle standen, fassten kurzerhand an und richteten den Anhänger mit vereinten Kräften wieder auf. Der Fahrer, der bei dem Unfall unverletzt blieb, konnte sein Gespann zunächst auf den nahegelegenen Parkplatz lenken. Die Vollsperrung war damit aufgehoben. Der Stau löst sich auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens nur langsam auf.

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