Suche eingestellt

Trotz eisiger Kälte suchten die Polizeitaucher am 5. März im Edersee Vöhl, 11. März 2010: Die Leiche im Edersee bleibt weiterhin verschwunden. U

Trotz eisiger Kälte suchten die Polizeitaucher am 5. März im Edersee

Vöhl, 11. März 2010: Die Leiche im Edersee bleibt weiterhin verschwunden. Unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei in Waldeck wurde ein Sonargerät eingesetzt. Dieses Gerät wird in geringem Abstand hinter einem Boot hergezogen und sendet Ultraschallwellen aus, die vom Untergrund und von Objekten im Wasser reflektiert werden. Die Daten werden auf einem Monitor sichtbar gemacht. Das Sonargerät ist die neueste Errungenschaft der hessischen Wasserschutzpolizei und der Sucherfolg hängt ganz wesentlich von der Erfahrung des Bildauswerters ab. Aus diesem Grund wurden auch die Hauptkommissare Gerold Simon von der Wasserschutzpolizei in Germersheim in Rheinlad-Pfalz und Werner Abel von der Wasserschutzpolizei in Wiesbaden mit der Auswertung der Bilder betraut.

Die vierstündige Suche am Donnerstag brachte aber nicht den erhofften Erfolg, so dass die beiden bereit gehaltenen Tauchergruppen aus Mülheim und Mainz-Kastell mit 25 Mann nicht zum Einsatz kamen. Der Einsatz des Sonargerätes ist sehr zeitaufwändig und kann deshalb nicht auf den ganzen See ausgedehnt werden und ist nur sinnvoll, wenn sich konkrete Anhaltspunkte ergeben. Mit der heutigen erfolglosen Suche wird die technische Suche nach dem Vermissten eingestellt. Die Suche in den Uferregionen durch die Wasserschutzpolizei und die Streifen der angrenzenden Polizeireviere Korbach, Frankenberg und Bad Wildungen bleibt nach wie vor bestehen.

"Die Suche nach der Leiche"

Meldung vom 5. März:Bei der Suche nach dem am 25. Februar im Eis eingebrochenen und höchstwahrscheinlich ertrunkenen Angler, erhält die Korbacher Kriminalpolizei  Unterstützung von Kollegen aus Nordrhein-Westfalen. Die Landespolizeischule für Diensthundewesen in Schloß Holte - Stukenbrock verfügt über speziell ausgebildete Leichenspürhunde zur Wasserortung.Insgesamt kamen drei Hunde auf dem Edersee im Bereich der Unglücksstelle zum Einsatz. Dazu wurden die Hunde nacheinander einzeln mit einem Spezialboot auf den See gebracht. Über eine heruntergelassene Bugklappe hatten die Hunde dann die Aufgabe mit ihrem ausgeprägten und besonders geschulten Geruchsinn auf der Wasseroberfläche entsprechend Witterung aufzunehmen. Bei der Suche am Donnerstag machten alle auf dem Wasser eingesetzten Tiere im Bereich der alten Aseler Brücke ihre Hundeführer durch lautstarkes Bellen auf die mögliche Fundstelle aufmerksam.Aufgrund dieser Feststellungen wurde ein Tauchereinsatz für den Bereich der unter Wasser liegenden Brücke vorbereitet.

Am Freitag, 5. März, waren 25 Einsatzkräfte ab 10.30 Uhr am Edersee im Einsatz, um nach der Leiche zu suchen. Zwei Tauchergruppen mit 8 Tauchern versucheten im eisigen und trüben Wasser (Temperatur: 5 Grad Celsius) etwas zu finden.

Auch der  zweite Tauchgang ab 12 Uhr blieb ebenfalls erfolglos und wurde gegen 14.20 Uhr abgebrochen.

Herr Krause von der Wasserschutzpolizei, Natalia Kuhn (sie rettet mutig einen der beiden Angler aus dem Eiswasser) und ihr Ehemann Reiner verfolgten die Suchaktion vom Ufer aus.

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