Tanztheater aus Korbach zur Reformation – Hier Bilder von den Proben

Tanztheater aus Korbach zur Reformation
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Tanztheater aus Korbach zur Reformation

„Reformation 2017 – Die Gesetzlosen“ oder „Ich hab dir nie den Himmel versprochen“ ist ein Projekt der „TanzEtage“ Korbach.

Korbach. Seit November 2016 wird das Tanzerlebnis der besonderen Art vorbereitet. Laientänzer entwickeln eine unkonventionelle und unkommerzielle Tanzperformance zum anstehenden Reformationsjubiläum. Entstanden ist ein 90 minütiges Tanztheaterstück bei dem sowohl Küster Friedrich Mitze, als auch Dr. Jürgen Römer und Pfarrer Klaus Nobiling mitwirken, wie auch Theaterpädagogin Ulrike Kucharzcyk oder die für ihre Jugendfilmarbeit bekannte Yvonne Pixa. Die Choreographien haben Joanna Klimek und Diplomtanzpädagogin Ursula Christiane Nobiling entwickelt. Der Text der Schauspieler entstammt der Feder von Pfarrer Klaus Nobiling. Die Antje Brand hat die Grafik des Plakates entworfen. Das Stück ist modern, lustig, tragisch und auf jeden Fall regt es zum Nachdenken an.

25 Tänzerinnen und Schauspieler stellen dabei die Fragen nach Sinn und Grenzen der Reformation. Das Tanzprojekt nähert sich dabei dem Wandel des Mittelalters in Denken und Fühlen. Es wird mit Mitteln des kreativen Tanzes unter dem Motto von Royston Maldoom „Jeder kann tanzen“ gearbeitet. So gab es von Anfang an keine Altersbeschränkungen oder Teilnahmevoraussetzungen. Entstanden ist eine bunt gemischte Gruppe zwischen 19 und 65 Jahren. Alle Teilnehmer arbeiten unentgeltlich und ehrenamtlich an den Projekt. Der Spaß an der Theaterarbeit stehe im Vordergrund so die Diplomtanzpädagogin Ursula Nobiling und die Theaterpädagogin Ulrike Kucharczyk. Die Projektgruppe trifft sich jeden Freitagabend, um alle Register ihrer tänzerischen Möglichkeiten zu ziehen.

„Es ist nicht leicht, Laien dazu zu bringen, alles aus sich heraus zu holen“, sagt Ursula Nobiling. „Wir versuchen mit allen Kniffen unsere Leistung und vor allem den Ausdruck zu trainieren. Zum Glück haben einige Teilnehmerinnen schon vier vorangegangen Tanzprojekte mitgemacht. Da entsteht ein eingeschworenes Team mit unheimlich viel Energie und Lust am Spiel. So lassen sich auch die Neuen schnell einfangen.“ Der Stoff sei nicht so trocken wie oft gedacht und immer noch aktuell. Nobilling: „Luther meinte, dass die Menschen sich nach bestem Wissen und Gewissen ins gesellschaftliche Leben einbringen sollen. Dabei ging er immer davon aus, dass alle, die nach Gottes Willen leben, auch das Beste für ihre Umwelt tun würden. Schließlich haben sich die Menschen ja damals direkt vor Gott verantwortlich gefühlt.“

Getanzt wird zu tragischer Tangomusik, zu Klavierkonzerten von Poulenc,er einem Mandolinenkonzert von Vivaldi sowie einem Kinderlied von Hermann van Veen. Das Publikum wird durch den Abend geführt, um allen, denen das Tanztheater nicht so geläufig ist, näher zu bringen.

Aufführungsdaten:

21.04. Kulturhalle Wolfhagen, 20 Uhr

22.04. Stadthalle Korbach, 20 Uhr

23.04. Waggonhalle Marburg, 16 Uhr

12.05. Wandelhalle Bad Wildungen, 20 Uhr

14.05. Bürgerhaus Bad Arolsen, 16 Uhr

20.05. Ederberglandhalle Frankenberg, 20 Uhr

31.10. TIF Kassel, 20.15 Uhr

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