Tausende Senioren feiern in Diemelstadt und in Haina

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Organisatoren und Sponsoren informierten in der Stadthalle Rhoden über den Ablauf und das Programm der Kreisseniorentage 2018. V.l.n.r.:  Karl-Heinz Göbel,  Heiner Hast (beide Sparkasse Waldeck-Frankenberg), Richard Hast, Doris Dinger-Pawelzig; Marianne Gerke, Gisela Plücker ( alle Förderverein Walmebad), Dieter Oderwald (1. Stadtrat Diemelstadt), Bernd Flamme (Ortsvorsteher Rhoden), Katja Müller Ashauer (FD Soziale Angelegenheiten), Helmut Butterweck (1. Vors. Förderverein Walmebad), Brigitte Bundis (FD Soziale Angelegenheiten).

Die Kreisseniorentage 2018 finden in Diemelstadt-Rhoden und in Haina statt. Mehr als 80 Busse bringen die Gäste zu den Veranstaltungsorten.

Korbach - In diesem Jahr sind Diemelstadt-Rhoden und Haina die Veranstaltungsorte. In der Zeit vom 17. bis 20. April werden Senioren in die Stadthalle Rhoden reisen, vom 24. bis 27. April ist dann das Dorfgemeinschaftshaus Haina (Kloster) das Ziel.

Für die Bewirtung der Gäst sorgen traditionsgemäß örtliche Vereine. In Diemelstadt wird dies der Förderverein Walmebad Rhoden sein, in Haina der TSV Löhlbach. Für die Unterhaltung sorgen Musik- und Tanzgruppen aus dem gesamten Landkreis. Die Organisation der Kreisseniorentage lag wie immer beim Fachdienst Soziale Angelegenheiten der Kreisverwaltung und hier insbesondere in den Händen von Brigitte Bundis, die eine enorme logistische Herausforderung zu bewältigen hatte, denn immerhin muss in den zwei Wochen der Transport von 3.725 Personen organisiert werden, wozu mehr als 80 Busse zum Einsatz kommen. Begleitet werden die Seniorinnen und Senioren von Betreuerinnen und Betreuern des Roten Kreuzes sowie weiterem Hilfspersonal.

Hintergrund: 1972 fand der erste Kreisseniorentag des früheren Landkreises Waldeck in der Stadthalle Waldeck-Sachsenhausen statt. Initiator war der damalige Landrat Dr. Hermann Reccius, der die Veranstaltung auch in den 1974 entstandenen Großkreis Waldeck-Frankenberg einbrachte. Dabei entstand die Idee, das Treffen der älteren Generation sozusagen als Medium des Zusammenwachsens der ehemals selbständigen Altkreise zu nutzen. Die Frankenberger fuhren zu den Seniorennachmittagen nach Waldeck, die Waldecker nach Frankenberg. Die Busse waren angehalten, nicht den direkten Weg vom Start zum Zielort zu nehmen, sondern den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die landschaftlichen und baulichen Schönheiten der Region zu zeigen. Von Anfang an sind die Sparkassen, zunächst die früheren Kreissparkassen und heute die Sparkasse Waldeck-Frankenberg, mit im Boot bei der Finanzierung der Veranstaltung.

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