Touristisch top: Grimmheimat Nordhessen klettert weiter nach oben

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Sie blickten beim Jahrestreffen Tourismus 2018 in Korbach auf eine tolle Bilanz. Hintere Reihe v.l.: Stefan G. Reuß, Landrat Werra-Meißner-Kreis, Dr. Walter Lübcke, Regierungspräsident Claus Günther, Arbeitskreis Tourismus IHK, Ulrich Spengler, IHK Kassel-Marburg. Vordere Reihe v.l.: Klaus Friedrich, Bürgermeister Hansestadt Korbach, Herwig Leuk, DEHOGA Ute Schulte, Regionalmanagement Nordhessen, Ute Hellberg, Hessisches Wirtschaftsministerium.

Nordhessen ist die erfolgreichste Mittelgebirgsregion in Mitteleuropa und Kassel konnte zudem die Millionenmarke bei den Übernachtungen knacken und zählt damit neben Willingen und Bad Wildungen zu den Spitzenorten in der Region.

Korbach. Der Tourismus in Nordhessen ist weiter im Aufwind. Einziger Dämpfer bleibt der Personal- und Azubimangel, unter dem die Branche seit Jahren leidet. Doch die Zahlen, die der Aufsichtsratschef der Regionalmanagement Nordhessen GmbH Stefan G. Reuß präsentierte, zeigen weiter nach oben.

Das beeindruckte bei ihrem Jahrestreffen selbst die 200 anwesenden Touristiker aus Nordhessen in Korbach. Zwischen Januar und November 2017 sind rund 2,4 Millionen Gästeankünfte und 7,2 Millionen Übernachtungen in den nordhessischen Landkreisen und der Stadt Kassel registriert worden. Zugpferd ist und bleibt Waldeck-Frankenberg mit rund 3,5 Millionen Übernachtungen.

„Auch documenta-bereinigt sieht es gut aus“, freut sich Reuß. Der Zuwachs von 5,7 Prozent bei den Gästen und 4,1 Prozent bei den Übernachtungen machen Nordhessen zur erfolgreichsten Mittelgebirgsregion in Mitteleuropa. Kassel konnte zudem die Millionenmarke bei den Übernachtungen knacken und zählt damit neben Willingen und Bad Wildungen zu den Spitzenorten in der Region.

Rund 3,5 Milliarden Euro Bruttoumsatz wird in der Grimmheimat Nordhessen mit dem Toruismus gemacht. „Davon lebt Region“, unterstreicht auch Ute Schulte, Leitung Tourismus bei der Regionalmanagement Nordhessen GmbH.

Großes Lob kam zudem aus Wiesbaden. Ute Hellberg vom Hessischen Wirtschaftsministerium stellt der Grimmheimat ein hervoragendens Zeugnis aus: „Von allen elf Tourismusdestinationen in Hessen ist die „GrimmHeimat NordHessen“ die einzige, die alle geforderten Kriterien erfüllt. Hier herrscht ein umfassendes Verständnis von Regionalentwicklung.“ Und diese Entwicklung soll mit der neuen Marketing-Kampagne „Herz verlieren“, die in den nächsten drei Jahren mit einem Etat von mehr als einer Million Euro bundesweit für die Tourismusangebote der Region werben soll, weitergeführt werden.

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