Tourismus kennt keine Grenzen

Waldeck-Frankenberg. Tourismus kenne keine Grenzen, sind sich der stellvertretende Kreisvorsitzende der Liberalen Dieter Schtz (Will

Waldeck-Frankenberg. Tourismus kenne keine Grenzen, sind sich der stellvertretende Kreisvorsitzende der Liberalen Dieter Schtz (Willingen), der Landtagsabgeordnete Jrgen Lenders (Fulda) und der Bad Wildunger Brgermeister Volker Zimmermann einig. Wichtig seien Einrichtungen die auch kreisbergreifend regionale Besonderheiten vermarkten. Genannt wurde dabei die touristische Arbeitsgemeinschaft (TAG) auf der Delegiertenversammlung der FDP. Dieter Schtz sieht eine Trendwende im Tourismus hin zu mehr Aktivitt und begrt ausdrcklich das Alleinstellungsmerkmal Brder-Grimm-Heimat Nordhessen, welches die gemeinsame Vermarktung voran bringen wird. Gerade Waldeck-Frankenberg profitiert vom Tourismus, der mit 15.000 Arbeitspltzen fr etwa 500 Millionen Euro Umsatz im Kreisgebiet sorgt.

Jeder der 14 Millionen Tagestouristen lsst etwa 20 Euro in den 1.426 gastronomischen Betrieben in Waldeck-Frankenberg. Noch werde der Groteil der bernachtungen in Willingen, Bad Wildungen oder auch in Vhl generiert. Nach Ansicht von Schtz muss aber auch der Tourismus im Rest des Kreises intensiviert werden, durch Investitionen und moderne Standards. Besonders Gste aus dem Rhein-Main-Gebiet seien noch unterreprsentiert. Fr Brgermeister Zimmermann muss die Qualitt im Vordergrund stehen, da eine positive Gsteentwicklung nur durch Qualitt und nicht ber die Preisschiene erreicht werden kann, wobei authentisches Erlebnis als Markenprodukt stehen muss.

Bad Wildungen habe 2009 bei 1,5 Millionen bernachtungen etwa 350.000 bernachtungen von Privatgsten erreicht, die man nicht als touristische Destination, sondern mit Themen gewonnen habe. Fr den Landtagsabgeordneten Jrgen Lenders schlummern die meisten Prospekte im Keller, da viele Tourismusvermarkter in eigenen Prospekten eher das Heil sehen, als mit regionaler Zusammenarbeit neue Zielgruppen zu erreichen. Tourismus und Gastronomie sind in Deutschland als Arbeitgeber genau so wichtig wie die Automobilindustrie, aber Hessen ist schwer als Reiseland zu verkaufen, da es zu viele stark unterschiedliche Interessen gibt, meint Lenders. Hessen schiebe dadurch einen groen Investitionsstau vor sich her. Hauptaufgabe der HessenAgentur sei es deshalb den alten touristischen Beirat wieder zu etablieren, um die Akteure aus allen Regionen mit ein zu binden.

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