Trauer um Günter Grass

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Mit Bestürzung haben auch die Organisatoren des hiesigen „Literarischen Frühlings“ auf die Nachricht vom Tode des Schriftstellers reagiert. Foto: Archiv

Mit Bestürzung haben auch die Organisatoren des hiesigen „Literarischen Frühlings“ auf die Nachricht vom Tode des Schriftstellers reagiert.

Waldeck-Frankenberg. "Im Alter von 87 Jahren ist heute morgen der Literaturnobelpreisträger Günter Grass in einer Lübecker Klinik gestorben", verbreitete der Steidl Verlag vor etwa drei Stunden über Twitter.

Mit Bestürzung haben auch die Organisatoren des hiesigen "Literarischen Frühlings" auf die Nachricht vom Tode des Schriftstellers reagiert. "Dieser Tod macht uns sehr betroffen, denn wir haben uns diesem großen Autor wegen seines besonderen Interesses für die Brüder Grimm und ihr Werk sehr verbunden gefühlt", erklärte Christiane Kohl im Namen der Veranstalter.

"Günter Grass hat an unseren Aktivitäten Anteil genommen, und es war mit ihm eigentlich eine Veranstaltung am nächsten Samstag in Bad Wildungen geplant", berichtet Kohl: "Er hatte uns mitgeteilt, dass es ihm wichtig sei, sein Buch "Grimms Wörter" selbst in der Region zu lesen, in der die Grimms einst wirkten", so Kohl weiter.

"Wegen gesundheitlicher Probleme musste er aber vor einigen Wochen absagen." Wie die Festival-Leitung weiter mitteilte, soll bei den nächsten Veranstaltungen des "Literarischen Frühling" zu Ehren von Günter Grass eine Schweigeminute eingelegt und eine kurze Passage aus seinem Werk "Grimms Wörter" vorgetragen werden. 2012, als der erste Literarische Frühling in Waldeck stattfand, hatte seine Tochter, die Schauspielerin Helene Grass, ihn vertreten. Sie hatte zusammen mit dem Schauspieler Mario Adorf aus "Grimms Wörter" gelesen.

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