Der Traum von einer Hängebrücke über Bad Wildungen

Blick von der Altstadt auf Schloss Friedrichstein: Die Stadt lässt prüfen, ob eine Hängebrücke als Anbindung machbar wäre.
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Blick von der Altstadt auf Schloss Friedrichstein: Die Stadt lässt prüfen, ob eine Hängebrücke als Anbindung machbar wäre.

Ende vergangenen Jahres ist Bad Wildungen im Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen worden. Seither stehen 400.000 Euro für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Altstadt bereit. Als Idee steht eine Hängebrücke zwischen Altstadt und Schloss im Raum.

Bad Wildungen - Schon vorher wurde ein Runder Tisch für die Altstadt gebildet, der mögliche Projekte ins Auge fasst und konkretisiert. Die Stadtverordneten haben die ersten Vorschläge des „Runden Tisches“ befürwortet und auch das zuständige hessische Wirtschaftsministerium hat dem zugestimmt.

In den nächsten zehn Jahren soll ein „Kernbereichsmanagement“ die Beteiligungsprozesse, Abrechnungen, Ausschreibungen und Projektumsetzungen für die Kurstadt steuern. Die Stadt kündigte an, mittels Ausschreibung ein qualifiziertes Büro für diese Aufgaben zu beauftragen.

Vorab soll auch geprüft werden ob eine Verknüpfung von der Altstadt mit dem Schloss Friedrichstein möglich ist. Als Idee steht eine Hängebrücke zwischen Altstadt und Schloss im Raum. Eine Machbarkeitsstudie soll nun aufzeigen, ob es sich lohnt die touristischen Anziehungspunkte „Brunnenallee“, Altstadt und Schloss Friedrichstein fußläufig enger anzubinden.

Auch am Verkehrskonzept für Bad Wildungen wird im Zusammenhang mit dem Förderprogramm weiter gearbeitet. Die Stadt will unter anderem mehr Aufenthaltsräume schaffen, den Durchgangsverkehr reduzieren und den Stadtbus attraktiver machen. Außerdem plant die Stadt mehr Mittel für Grunderwerb bereitzustellen.

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