Treffpunkt für Jugendliche: Engagierte Schreufaer sammeln Spenden

Heike Hofmann 2.v.r.), die extra aus Darmstadt angereist war, erklärte: „Es war mir wichtig, dem Wunsch meiner Kollegin Daniela Sommer nachzukommen. Jugendliche brauchen Räume und Freiräume. Die Perspektiven junger Menschen dürfen nicht aus dem öffentlichen Blick verschwinden – das zeigt gerade auch die belastende Zeit während Corona. Ich danke den Nuhnegänschen für ihr Engagement und freue mich Wegbereiterin für den Treffpunkt sein zu dürfen!“
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Heike Hofmann 2.v.r.), die extra aus Darmstadt angereist war, erklärte: „Es war mir wichtig, dem Wunsch meiner Kollegin Daniela Sommer nachzukommen. Jugendliche brauchen Räume und Freiräume. Die Perspektiven junger Menschen dürfen nicht aus dem öffentlichen Blick verschwinden – das zeigt gerade auch die belastende Zeit während Corona. Ich danke den Nuhnegänschen für ihr Engagement und freue mich Wegbereiterin für den Treffpunkt sein zu dürfen!“

Der Verein „Nuhnegänschen Schreufa“ hat sich mit weiteren Akteuren im Ort sowie dem Ortsbeirat auf den Weg gemacht, den Wunsch der Jugendlichen nach einem Treffpunkt zu realisieren.

Frankenberg. Schreufa ist mit 1.170 Einwohnern der zweitgrößter Stadtteil Frankenbergs. Jedoch fehlt dort ein Treffpunkt für Jugendliche. Deshalb hat sich der Verein „Nuhnegänschen Schreufa“ mit weiteren Akteuren im Ort sowie dem Ortsbeirat auf den Weg gemacht, den Wunsch der Jugendlichen zu realisieren. Beim Verein „Region Burgwald-Ederbergland“ haben sich die engagierten Schreufaer um einen „Hugenottenwagen“ beworben, der als Treffpunkt dienen könnte.

Jasmin Glar, Vorsitzenden des Nuhnegänschen e.V.: „Wir haben uns sehr gefreut, den Zuschlag zu bekommen und danken Bürgermeister Heß für seine Unterstützung und der Region Burgwald-Ederbergland, dass wir den Wagen erwerben konnten. Nun gilt es gemeinsam mit der Jugend den Wagen auf Vordermann zu bringen und zu renovieren, damit der Treffpunkt schon bald eingeweiht werden kann. Damit aber der Aufbau dieses Treffpunktes tatsächlich gelingt, braucht es Geld und da sind wir als kleiner Verein auf Spenden angewiesen.“ Der Verein wendet sich deshalb an die Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer, die selbst in Schreufa lebt. Sie bittet den Hessischen Sozialminister gemeinsam mit einen Schreiben des Vereins und der Jugendlichen um eine Förderung aus Lottomitteln. „Die Antwort des Ministers war enttäuschend, für die Finanzierung kommunaler Jugendarbeit liege die Zuständigkeit bei den Städten und Landkreisen als örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe.“ Für Sommer unverständlich: „Es ist ein Schlag ins Gesicht des Vereins und auch der Jugendlichen, die alle gemeinsam das Schreiben an den Minister gezeichnet haben. Er bot an, dass der Verein nochmal um Unterstützung für Lottomittel bitten könne. Dabei hatte die Jugend und der Verein genau das ja bereits getan und die abschlägige Nachricht dazu erhalten.“

Sommer nahm erneuten Anlauf, eine Spende aus Wiesbaden zu erhalten und fand bei ihrer Parteigenossin und Vize-Präsidentin des Hessischen Landtages Heike Hofmann Unterstützung. Ihr ist es ein Anliegen, dass Jugendliche einen Treffpunkt bekommen. Gerade in der Corona-Pandemie waren die Räume und Möglichkeiten für Jugendliche sehr eingeschränkt.“ Heike Hofmann spendete großzügig 1.000 Euro. Die Landtagsabgeordnete Sommer, Bürgermeister Heß sowie Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke steuern 200 Euro gemeinsam hinzu. Jasmin Glar und Johanna Brunnberg haben den Kaufpreis von 250 Euro übernommen.

Die Schreufarer Jugend begrüßt die Unterstützung: „Wir freuen uns sehr und werden mit der großzügigen Spende den baufälligen Hugenottenwagen aufhübschen.“ „Mit dem Geld können wir jetzt gemeinsam loslegen. Wir werden aber auf weitere Spenden angewiesen sein, um all die Arbeiten am Wagen durchführen zu können“, weiß die Vereinsvorsitzende Jasmin Glar.

Wer den Treffpunkt für die Jugend in Schreufa finanziell unterstützen möchte, wendet sich an den Nuhnegänschen Schreufa e. V.

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