Twister Bahnhof an Lebenshilfe übergeben

Twistetal. Noch vor einigen Jahren war das historische Bahnhofgebäude als solches nicht mehr wahrnehmbar. Es war nur noch ein Schandfleck für die Ge

Twistetal. Noch vor einigen Jahren war das historische Bahnhofgebäude als solches nicht mehr wahrnehmbar. Es war nur noch ein Schandfleck für die Gemeinde und Region. Seit etwa fünf Jahren leben acht Bewohner der Lebenshilfe dort und fühlen sich im neu restaurierten, alten Twister Bahnhof sehr wohl.

Bürgermeister Stefan Dittmann lobte während der symbolischen Schlüsselübergabe das gute Verhältnis zum Lebenshilfe Werk. Er betonte, dass 19 Personen in Twiste eine Wohnunterkunft gefunden hätten und Betreuung durch das Lebenshilfewerk erfahren würden. Er lobte auch seinen Vorgänger Günter Hartmann, dem die Initiative zu verdanken sei und der viele Jahre zähe Verhandlungen mit den Eigentümern des Bahnhofs, dem Bundesbahnvermögen, geführt habe.

Bürgermeister Dittmann sagte, dass mit dem Kaufpreis von 361.000 Euro, wie vor 5 Jahren vereinbart, Gelder wieder zurückgeflossen seien. Für alle Beteiligten wäre es eine "Win-Win- Situation gewesen. Berücksichtigung fanden dabei der ursprüngliche Kaufpreis von 16.000 Euro, ein Zuschuss der Dorferneuerung von 212.000 Euro und die Mietzahlungen des Lebenshilfewerkes über die letzten fünf Nutzungsjahre im Verhältnis zu den Gesamtbaukosten von 575.000 Euro.

Gleichzeitig wurde der bisherige Betreuer der Lebenshilfe, Helmut Langendorf, in den Ruhestand verabschiedet und seine Nachfolgerin Dorothea Willer vorgestellt. Langendorf betonte in Bezug auf die vollzogene Übernahme: "Das war eine einmalige Gelegenheit von der schließlich alle Seiten profitiert hätten!" Das gemeinsame Projekt "Bahnhof Twiste" sei beispielhaft für eine gelungene Zusammenarbeit einer Kommune mit einem Anbieter sozialer Arbeit.

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