Übergang in die Schule erleichtern

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Waldeck-Frankenberg. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Qualifizierten Schulvorbereitung haben sich gestern die 30 ausgewählten Modellstandorte i

Waldeck-Frankenberg. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Qualifizierten Schulvorbereitung haben sich gestern die 30 ausgewählten Modellstandorte in Schloss Biebrich in Wiesbaden präsentiert. "Zusammen mit den hoch engagierten Verantwortlichen an den Standorten, deren überdurchschnittlicher Einsatz sich schon in den Bewerbungsunterlagen gezeigt hat, werden wir ab Mitte Juni die Qualifizierte Schulvorbereitung mit Qualifizierungsangeboten für die Fach- und Lehrkräfte an den Standorten starten", betonten der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner und die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler. Sie dankten den Fachkräften für Ihre Bereitschaft, sich durch die Teilnahme an dem bis 2014 laufenden und wissenschaftlich begleiteten Modellprojekt auf Pionierarbeit und zusätzliche Aufgaben in Iihrem pädagogischen Alltag einzulassen.

Aus Waldeck-Frankenberg nehmen die Kath. KiTa St. Marien, die Kita "Villa Kunterbunt", die Grundschule "Villa R" (alle Volkmarsen), die KiTa Röddenau, die Grundschule Röddenau (beide Frankenberg) sowie die Auenbergschule in Bad Wildungen-Odershausen am Projekt teil.

Die Qualifizierte Schulvorbereitung soll den Fach- und Lehrkräften die Möglichkeit geben, gemeinsam mit den Familien die letzten beiden Kindergartenjahre mit Bildungsangeboten zu gestalten und den Übergang in die Schule zu erleichtern.

Vier Bereiche bilden bei der Qualifizierten Schulvorbereitung besondere Schwerpunkte: Förderung der sprachlichen Bildung und Entwicklung, Bewegung und Motorik, soziale Kompetenz und Lebenspraxis sowie das Lernen lernen.  

Das Land honoriert die Teilnahme und den damit verbundenen Mehraufwand. Die beteiligten Kindertageseinrichtungen erhalten für jedes teilnehmende Kind eine Förderpauschale von 300 Euro pro Jahr sowie einmalig 100 Euro für die Einschätzung des Entwicklungs- und Sprachstands des Kindes. Die jeweilige Grundschule erhält zusätzliche Lehrkraftstunden. Insgesamt stellt das Land knapp 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Für das bis 2014 laufende und wissenschaftlich begleitete Modellprojekt hatten hessische Kindertagesstätten und Grundschulen bis Mitte April Zeit gehabt, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Eingegangen waren 60 Bewerbungen.

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