Übungsalarm bereitet die Feuerwehr auf Unfall mit Gasautos vor

Übungsalarm im „Feld Ittlar“ am 27. Juni 2016. Foto: Feuerwehr Diemelsee
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Übungsalarm im „Feld Ittlar“ am 27. Juni 2016. Foto: Feuerwehr Diemelsee

Ein Übungsalarm hat verschiedene Ortsteilfeuerwehren aus Diemelsee auf einen Unfall mit Gasautos und Radioaktivität vorbereitet.

Diemelsee. Die Sirenen alarmierten die Feuerwehren Schweinsbühl, Deisfeld, Ottlar und Giebringhausen zu einer notwendigen Übung. Dargestellt wurde ein Verkehrsunfall zwischen Sudeck und Schweinsbühl im "Feld Ittlar". Simuliert wurde die Kollision zweier Fahrzeuge und eingeklemmter Personen. Erdgas und Radioaktivität spielten ebenfalls eine Rolle. Zusätzlich wurden der GW L2-TH und ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf alarmiert.

Die Einsatzleitung übernahm die Feuerwehr Schweinsbühl, die als erste am "Unfallort" war. Die Rettungssätze der Feuerwehren Giebringhausen und Adorf wurden anschließend in zwei Einsatzabschnitten eingesetzt und befreiten die Personen. Weitere Kameraden suchten nach einer vermisste Person, die sich vermeidlich unter Schock stehend von der Einsatzstelle entfernte. Die Übung sollte besonders auf mögliche Gefahren an einer Einsatzstelle hinweisen. Außerdem ging es darum, wie mit einem erdgasbetriebene Fahrzeug nach einem Unfall umzugehen ist sowie eine mögliche Gefahr durch Radioaktivität.

Die Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle beobachteten die Übung und zeigten sich im Anschluss ebenfalls zufrieden mit dem Ablauf. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle aufgeräumt und sich mit Bratwürstchen vom Grill gestärkt.

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