Fernweh Australien (Teil2): Eine Nacht irgendwo im Nirgendwo

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Urlaubsabenteuer in Australien: Sara (22) und Renée (22) haben es gewagt.

Sara (22) und Renée (22) haben es gewagt. Alleine sind sie in ein vierwöchiges Urlaubsabenteuer in Australien gestartet. Mit einem kleinen Caravan geht es nun am anderen Ende der Welt von Perth nach Sydney.

Lesen Sie hier Teil 1...

Perth/Sydney.  Die ersten Tage war Sightseeing rund um Perth angesagt. „Wir haben die Stadt erkundet, waren im traumhaft schönen „Kings Park“ und unser Highlight dort war ein Tagesausflug auf „Rottnest Island“. Dort sind wir mit dem Fahrrad einmal um die Insel und haben die „Quokkas“ gesehen, kleine süße Tierchen, die es nur auf dieser Insel gibt.

An Tag fünf herrscht Aufbruchstimmung. Die Tour geht los. Camping steht für die nächsten drei Wochen an. Kein Problem. Die Freundinnen bevorzugen die Freiheit, dort zu halten, wo es ihnen gefällt. Dafür verzichten sie gerne auf überflüssigen Komfort. Campingerfahrung haben beide seit frühester Kindheit, schließlich entstand ihre Freundschaft vor rund 15 Jahren bei einem Zeltlager.

Das gebuchte Campingmobil nehmen sie in Empfang. Liebevoll wird es auf den Namen „Britziii“ getauft und es kann losgehen. „Wasser und Benzin sind das Wichtigste“, wissen beide. „Wir tanken lieber einmal zu oft als zu wenig.“ Sie haben Respekt vor den rund 4.000 Kilometern, die sie größtenteils an der Küste entlang fahren wollen. Traumstrände sind zunächst das Ziel. „Ins Wasser werde ich mich trauen, aber weiter hinaus schwimmen - lieber nicht“, sagt Sara. Für Haie ist die Küste bekannt. „Ich hör schon die Spannungsmusik vom Weißen Hai: „denndenn, denndenndenn“.“ Ach ja, und Spinnen stehen auch nicht unbedingt auf der Hitliste der Freundinnen. Davon gibt es in Australien reichlich. „Die Schuhe müssen nachts mit in den Camper und Türe zu“, da sind sie sich einig.

Den ersten Zwischenstopp legen sie in „Busselton“ ein. Dort gibt es einen rund zwei Kilometer langen hölzernen Steg, der ins Meer hinein ragt. Sogar Schienen für einen kleine Bahn sind auf dem „Busselton Jetty“ verlegt. Weiter auf Tour fahren sie in den Abend hinein.

„Unsere erste Nacht haben wir in „Dunsborough“ in einem Bush Camp übernachtet, wirklich irgendwo im Nirgendwo.“ Die ersten 251 Kilometer haben Sie damit im Tachometer addiert. Am nächsten Morgen geht ins rund 44 Kilometer entfernte und bei Surfern beliebte Dorf „Prevelly“ und von da aus entlang verschiedener Nationalparks nach „Albany City“. „Dort sind wir in einer ehemaligen Walfang Station gewesen, ein sehr süßer Ort der an Moby Dick erinnert“, sagt Renée.

Weitere 378 Kilometer liegen nun hinter den Freundinnen und 445 Kilometer vor ihnen bis „Esperance“. Die Kleinstadt ist die nächsten drei Tage das Ziel: „Weil es hier die schönsten Strände überhaupt gibt“. Ein Viertel der Strecke ist damit bereits geschafft Jetzt wollen sie erst einmal in der Sonne brutzeln und dann weitersehen... Weiter mit Teil 3 demnächst hier... sowie die Fotostrecke

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