Verdienstkreuz für regionalen Historiker Völker

Karl-Hermann Völker erhält Bundesverdienstkreuz. Foto: sr

Karl-Hermann Völker erhält Bundesverdienstkreuz für 72 Jahre im Ehrenamt. Leidenschaft gilt Heimatgeschichte, Kommunalpolitik und Pressearbeit.

Frankenberg. Im Rahmen einer Feierstunde überreicht Landrat Dr. Reinhard Kubat Karl-Hermann Völker das Bundesverdienstkreuz.  Er wird für sein Wirken  im Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde geehrt. Dem Verein trat er mit 18 Jahren bei und gehört seit 1977 zum Vorstand auf lokaler Ebene. In der Antragsbegründung für die Auszeichnung, die der Landrat vorliest, heißt es: "Herr Völker stellt eine unverzichtbare Größe in der regionalen Heimat- und Geschichtsforschung dar. Er verdeutlicht dies durch sein unermüdliches ehrenamtliches Wirken zur Bewusstmachung und Erhaltung einer regionalen Identität stets aufs Neue".Bereits 2004 wurde Völker mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.Wegbegleiter und Gäste, wie Bürgermeister der Gemeinde Lothar Koch und Bürgermeister Rüdiger Heß beglückwünschten den Geehrten.

Dr. Dirk Richhardt, Vorsitzender des Vereins für hessische Geschichte, lobte Karl-Hermann Völker als "ausgezeichneten Historiker, Menschen und Diplomat."Prof. Dr. Hanno Schmitt, ehermaliger Mitschüler Völkers an der Edertalschule, erinnert sich an den "rasenden Reporter", der "die Erinnerungskultur in der Region gefördert" hat.Neben dem Engagement im heimische Geschichtsverein gehörte die Kommunalpolitik zu seiner Leidenschaft. Von 1974 bis 1985 war er Gemeindevertreter und Fraktionssprecher der SPD-Fraktion.

Auch die Kirche und Kirchenmusik gehörte zu den wichtigen Aktivitäten in Karl-Hermann Völkers Leben.Dafür bedankte sich die Dekanin Petra Hegmann.Pfarrer i.R. Leo von Busse segnete den Geehrten für künftige Tätigkeiten. Als Organist begleitete er viele Gottesdienste des ehemaligen Pfarrers von Viermünden.Karl-Hermann Völker bedankte seinen Gästen und Wegbeleitern für die ergreifenden Worte.Auch Ruth Prio-Klein dankte er für die jahrelange Zusammenarbeit.Einen besonderen Dank sprach er seiner Frau Margot und der Familie aus, die ihn stets kritisch und konstruktiv begleitet hat.

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