VEW-Geschäftsführer ist laut CDU unnötig

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Landtagsabgeordneter Armin Schwarz. Foto: Archiv

Waldeck-Frankenberg. Die CDU Waldeck-Frankenberg sieht keinen Sinn die Ausschreibung einer Geschäftsführerstelle bei der VEW. "Leider hat die r

Waldeck-Frankenberg. Die CDU Waldeck-Frankenberg sieht keinen Sinn die Ausschreibung einer Geschäftsführerstelle bei der VEW. "Leider hat die rot-rot-grüne Mehrheit im Kreistag und dessen Gremien den Grundsatz "wir arbeiten transparenter" verlassen und boxt Entscheidungen nach eigenen Interessen durch. Auch in den Gremien des Zweckverbandes und seiner Partnergesellschaften wird nun nach dem Grundsatz "Mehrheit ist Wahrheit" verfahren und gegen jede Vernunft Politik gemacht", so die CDU Waldeck-Frankenberg.

Vor einem Jahr als Tochtergesellschaft des Zweckverbandes Energie Waldeck-Frankenberg gegründet, sind neben dem Landkreis Waldeck-Frankenberg 17 weitere Städte und Gemeinden an der VEW beteiligt. Die soll die Energiewende im Landkreis managen und den beteiligten Kommunen wirtschaftliche Gewinne bringen. Bislang wurden in der Zweckverbandverbandsversammlung die Entscheidungen gemeinsam getroffen. Bisher sollte die VEW kein eigenes Personal einstellen und auf Mitarbeiter des Energieversorgers EWF zurückgreifen, zumindest solange die VEW unwirtschaftlich arbeitet.

Für die CDU macht dies gerade auf der Ebene der Geschäftsführung Sinn. CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese sieht im EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller den richtigen Mann, bei dem alle Fäden zusammenlaufen müssen. "Wenn ihm nicht die gemeinsame Geschäftsführung beider Gesellschaften dauerhaft übertragen werden kann, sollte hier eine Besetzung durch eine EWF-interne Lösung erfolgen. Für uns ist die Verzahnung der Gesellschaften wichtig und richtig. Herr Schaller ist derjenige, der ereits die VEW auf den richtigen Weg geführt hat und entsprechend innovativ denkt", so Frese.

Laut CDU werde im Landkreis gemunkelt, der Geschäftsführerposten solle politisch besetzt werden. In der Gerüchteküche ist ein SPD-Mann im Gespräch. CDU-Kreisvorsitzender Armin Schwarz: "Wenn bei der Geschäftsführerbesetzung das Parteibuch und nicht die Qualifikation im Vordergrunde stünde, wäre dies ein Skandal und zum Schaden der Kommunen und des Landkreises. Die Besetzung muss ausschließlich nach fachlichen Kriterien erfolgen."

Kreisbeigeordneter Tobias Scherf (CDU): "Ich weiß, dass dem Landrat sehr am Erfolg der VEW und des EWF gelegen ist, umso mehr wundert es, dass er sich in diesen Fragen nicht durchsetzt und klare Kante zeigt. Etwas mehr Gemeinsamkeiten und weniger Parteilichkeit in allen Gremien des Kreises und seiner Unternehmen wäre sehr wünschenswert."

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