Mühlenkopf-Kraxler: Skisprungschanze in Willingen steht Kopf

35 Grad Steigung, 156 Höhenmeter und beinharter Kampfgeist. Am 10. Juni stand die Skisprungschanze in Willingen Kopf. Diesmal versuchten es Sportler möglichst schnell von Unten nach Oben zu gelangen.

Willingen - Das war ja mal ein ganz anderes Event an der größten Großschanze der Welt. An der Mühlenkopfschanze in Willingen wurde am vergangenen Sonntag nicht gesprungen, sondern gekraxelt. Und es ging nicht bergab sondern bergauf.

Der erste Willinger Kraxler wurde veranstaltet vom Skiclub Willingen und einer Brauerei. Die zu bewältigende Strecke ist zwar nur 400 Meter lang, vom Ende des Auslaufs bis oben auf die Schanze, aber mit einem Höhenunterschied von 156 Meter und 35 Grad Steigung an der steilsten Stelle eine heftige Herausforderung.  Gute 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am Start und ein paar hundert Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten sie an. In 4 Gruppen gab es Team- und Einzelwertung.

Nach etwa der Hälfte der Strecke übernahm ein anderer den zweiten Teil der Tour wie bei einer Staffel, wobei der obere Teil dann richtig hart war. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sahen Kampf um Meter und Sekunden bis über die körperlichen Grenzen. Top-Biathletin Nadine Horchler landete am Ende hinter Michael Kuck (5:17,0) und Martin Spilker (5.25,8) mit 5:27,5 auf Platz drei in der Einzelwertung.

Für die Erstplatzierten der Einzelläufe gab es je zwei Ehrengast-Tickets für den FIS Skisprung Weltcup 2019 sowie je fünf Warsteiner Verzehrgutscheine. Für die Plätze zwei und drei gab es ebenfalls Karten für den Weltcup im nächsten Jahr und Verzehrgutscheine. Die Staffelläufer, die das Siegertreppchen besteigen durften, erhielten auch Karten. Warsteiner Magnumflaschen gab es für die besten Läufer des „Fun Run“. Für die ersten 200 Finisher spendet die Brauerei je 17,53 Euro an die Aktion Lichtblicke e.V. (rff)

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