Viele Stürze und Schlüsselbeinbrüche beim Festival

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Willingen. Das Einsatzkonzept der Polizei ist voll aufgegangen, resümiert Einsatzleiter Achim Jesinghausen und lobt die gute Zusammenarbeit mit dem V

Willingen. Das Einsatzkonzept der Polizei ist voll aufgegangen, resümiert Einsatzleiter Achim Jesinghausen und lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, der Gemeinde Willingen und allen beteiligten Behörden und Organisationen. Vor allem dankt er den Kameraden der freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsdienste für ihren ehrenamtlichen engagierten Einsatz.

30.000 Besucher

Die regnerischen Witterungsverhältnisse forderten am Samstag flexibles Handeln. Die ausgewiesenen Parkflächen konnten nicht in der vorgesehenen Weise genutzt werden, so dass Parkraum entlang der Straßen im Hoppecketal ausgewiesen werden musste. Trotz des Regens waren viele Teilnehmer voll des Lobes für die Gesamtorganisation. Die Organisatoren zeigten sich ebenfalls zufrieden und zählten an den Veranstaltungstagen mehr als 30.000 Besucher.

Viele Stürze

Für den Rettungsdienst verlief die Veranstaltung ereignisreich. Bereits am Freitagabend wurden 7 verletzte Mountainbiker registriert. Einer davon musste zur Behandlung in das Korbacher Krankenhaus transportiert werden. Am Samstag kam es auf der vom Regen aufgeweichten Marathonstrecke zu einer Vielzahl von Stürzen. Von DRK und Bergwacht mussten im Laufe des Tages 11 Biker ( allein 8 beim Marathonrennen)in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden. Neben einigen Prellungen und Hautabschürfungen waren auch Knochenbrüche zu verzeichnen. In einer Gefällstrecke bei Kilometer 21 (Nähe Diemelsee) stürzten in kurzer Folge 4 Biker schwer, so dass die Rennstrecke während Rettungsmaßnahmen sogar kurzfristig gesperrt werden musste. Der Rettungsdienst zählte neben diesen Einsätzen noch weitere 30 Hilfeleistungen. Auch am Sonntag mussten die Rettungsdienste mehrfach Hilfe leisten. insgesamt 9 Biker mussten mit Schlüsselbeinbrüchen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden. Zusätzlich versorgten sie noch etwa 30 weitere Blessuren.

Erstmals kein Bike gestohlen

Besonders erfreut zeigt sich der Einsatzleiter, dass nicht ein einziges Fahrrad als gestohlen gemeldet wurde. Die große offene Präsenz der Polizeibeamten und auch des Sicherheitsdienstes haben hier wohl Wirkung entfaltet.

Mountainbiker begeht Fahrerflucht

Am Samstagvormittag kam es um 11 Uhr zu einem Unfall, an dem ein Teilnehmer des Marathonrennens beteiligt war. Ein Mountainbiker prallte kurz vor der Zieldurchfahrt in der Zielkurve gegen die Absperrung und stürzte in die Zuschauer. Dabei wurde eine 44-jährige Zuschauerin aus Seth schwer verletzt. Dennoch setzte der Radfahrer das Rennen fort und überfuhr nach 100 Metern die Ziellinie ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die Zuschauerin musste schwer verletzt in das Korbacher Krankenhaus transportiert werden, ist aber mittlerweile wieder entlassen. Da die Polizei erst am Nachmittag von diesem Vorfall Kenntnis erhielt, gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Deshalb ist auch die Korbacher Polizei auf der Suche nach Zeugen Hinweise bitte an die Polizeistation in Korbach, Tel.: 05631-9710.

60 Sonnenbrillen verschwinden

In der Nacht zu Sonntag stahlen Unbekannte in er zeit von 19.30 Uhr bis 10.00 Uhr aus einem Verkaufszelt auf dem Expo-Gelände 60 Sonnenbrillen einen Rucksack, ein Portmonee und ein Visitenkartenetui (alles von der Marke Oaley). Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 9.000 Euro. Auch hier sucht die Korbacher Polizei nach Zeugen, Tel.: 05631-9710.

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