Volkmarsen stützt Schachtmikwe mit 32.000 Euro

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Daniela Schadt (2.v.l.), Lebensgefährtin des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, besuchte im Januar diesen Jahres die mittelalterliche Mikwe in Volkmarsen, welche 2013 von Ernst Klein (l.), Vorsitzender des Vereins Gegen das Vergessen e.V., und seinen Kollegen Joachim Geritzen (3.v.l.) und Peter Kirschbaum (4.v.l.) in einem Keller des Hauses im Steinweg gefunden wurde. Ebenfalls bei der Besichtigung dabei waren Stadtrat Ingbert Lauhof (2.v.r.) und MdB Thomas Viesehon (r.).

Volkmarsen will die besondere Bedeutung und den Erhalt der Mikwe unterstützten und fördert das vom Verein Rückblende konzipierte Projekt „Steinweg 24 - „Altes erhalten und Neues gestalten“.

Volkmarsen. Nach intensiver Unterstützung durch den Landkreis Waldeck-Frankenberg zeichnet sich eine Lösung ab. Der Verein „Rückblende - Gegen das Vergessen“ möchte das Haus im Steinweg, in dem sich eine Schachtmikwe (jüdisches Ritualbad) befindet, zum Geschichtsforum ausbauen.

Mehr als 30.000 Euro wurden bislang dazu an Spenden gesammelt. Doch alleine kann der Verein das 320.000 Euro Projekt nicht stemmen. Vereinsvorsitzender Ernst Klein und der Volkmarser Bürgermeister Hartmut Linnekugel hatten bereits im Vorfeld Fördermöglichkeiten zum Ankauf und Ausbau ausgelotet. Jetzt gab es „grünes Licht“ von den Stadtverordneten.

Demnach erkennt die Stadt Volkmarsen das außergewöhnliche Engagement des Vereins in den vergangenen 22 Jahren an. „Eine längerfristige Weiterführung der Dauerausstellung wird als positiv und sinnvoll eingeschätzt und seitens der Stadt als außerschulischer Lernort begrüßt“, heißt es in der Beschlussvorlage. Volkmarsen will die besondere Bedeutung und den Erhalt der Mikwe unterstützten und fördert das vom Verein Rückblende konzipierte Projekt „Steinweg 24 - „Altes erhalten und Neues gestalten“.

Eine Geberkonferenz soll dazu einberufen werden, um weitere Spenden die Verwirklichung des Projekts zu erhalten. Die Stadt bezuschusst das Vorhaben mit zehn Prozent der Investitionskosten oder maximal 32.000 Euro. Vorgesehen ist davon 20.000 Euro für den Erwerb des Grundstückes zuzuschießen. Weitere 8.000 Euro folgen bei Beginn der Bauarbeiten und höchstens 4.000 Euro nach Vorlage einer Gesamtkostenabrechnung.

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