Volle Power Internet in naher Zukunft

97 Schaltkästen werden in der Stadt und den Ortsteilen geändert. Foto: ma
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97 Schaltkästen werden in der Stadt und den Ortsteilen geändert. Foto: ma

Korbach. Was vor Jahren noch teuer und mit viel Eigeninitiative denkbar war, geht nun von allein. Die Telekom verlegt zur Zeit Glasfaserkabel.

Korbach. Was vor Jahren noch teuer und mit viel Eigeninitiative denkbar war, geht nun von allein. Die Telekom verlegt zur Zeit Glasfaserkabel in der Kreisstadt und einigen Ortsteilen. Zwei Millionen Euro investiert der Telekommunikationskonzern, um gegen Ende des Jahres den privaten Kunden eine neue Datenautobahn anbieten zu können und um "Boden wieder gut zu machen".

Im Gepäck hat die Telekom eine neue Technik: das "Vectoring". Dabei werden aufwendige Hausanschlüsse mit Glasfaserkabel vermieden und dennoch können die Geschwindigkeiten nahezu verdoppelt werden. Die Glasfaserkabel müssen lediglich die Schaltkästen erreichen. Der Anschluss ans Haus läuft über die bestehenden Kupferkabel. Allerdings sorgt das Vectoring dafür, das "bremsende" Signalüberlagerungen vermieden werden. 97 Schaltkästen werden angeschlossen und 12.000 Haushalte versorgt.

Das Ausbaugebiet umfasst die Korbacher Kernstadt, Rhena, Lelbach, Lengefeld, Nordenbeck, Ober-Ense, Nieder-Ense, Meineringhausen, den Twistetaler Ortsteil Berndorf und den Vöhler Ortsteil Dorfitter. "Ohne diese schnelle Datennetzversorgung sind wir nicht wettbewerbsfähig", weiß Bürgermeister Klaus Friedrich. Die Stadt Korbach kann sich über das Engagement der Telekom freuen. Vor vier Jahren hätte Korbach noch eine Million Euro selbst zahlen müssen und zudem nur ältere Technik bekommen.

Das neue Glasfasernetz steht auch anderen Anbietern zur Verfügung. Demnach könnte sich auch der preisliche Wettbewerb in einem ähnlichen Rahmen bewegen, wie die bestehenden Angebote zu verschiedenen Flatrates derzeit. Da auch die Telekom den Markt beobachtet, stehen derzeit noch keine verbindlichen Preise dazu fest.

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