Vorsorge und Hilfsangebote in der Coronakrise

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In der Korbacher Fußgängerzone wurde an einer Apotheke bereits ein Pavillion eingerichtet, der künftig als Wartebereich dient.

Nach der Ankündigung der verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sorgen einige vor. Außerdem werden Hilfsangebote gemacht und freiwillige Helfer gesucht.

Korbach/Willingen/Diemelsee - Nach der Ankündigung der verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sorgen einige Mitbürger vor. Gegen 8 Uhr warteten vor Apotheken in der Innenstadt die ersten Kunden. In der Korbacher Fußgängerzone wurde an einer Apotheke bereits ein Pavillion eingerichtet, der künftig als Wartebereich dient. Ansonsten ist es unaufgeregt. Im Lebensmitteleinzelhandel wird gefühlt etwas mehr eingekauft (Stand: 17. März 2020, 8.10 Uhr).

Es werden weiterhin Veranstaltungen vorsorglich abgesagt.

Der Landkreis schließt auch seine Abfallentsorgung für private Anlieferungen sowie für die Abholung von Kompostprodukten.

Hilfsangebote und Freiwillige Helfer in der Coronakrise

In den 19 Dekanaten des Erzbistums Paderborn werden Konfliktanlaufstellen eingerichtet. Allen, die Rat- und Hilfe suchen, soll frühzeitig und ortsnah geholfen werden, um mögliche Konflikte zu verhindern.

Besetzt sind die Anlaufstellen mit Mitarbeitenden in den Dekanaten, die man per Kontakt E-Mail oder telefonisch erreichen kann. Sie unterstützen direkt bei Differenzen und Meinungsverschiedenheiten, die in maximal drei Gesprächen gelöst werden können.

Wenn sich Menschen wegen schwerwiegender oder schon lange bestehender Konflikte an die Stellen wenden, vermitteln sie geeignete Ansprechpartner.

Die Konfliktanlaufstelle im katholischen Dekanat Waldeck ist erreichbar über die Telefonnummer 05631 9379900. Weitere Informationen: www.dekanat-waldeck.de

Das Gesundheitsnetzwerk PORT in den Gemeinden Willingen und Diemelsee bietet Unterstützung an. Wenn Bürgerinnen und Bürger Hilfe bei der Zustellung notwendiger Medikamente oder einen Einkaufsdienst benötigen, melden Sie sich gerne unter der Telefonnummer 0151 61 38 38 12. Wer sich als Freiwilliger einbringen möchte, kann sich ebenfalls gern beim Netzwerk melden. Alle Infos finden sich auch im Netz unter www.gesundheit-port.de.“

Die katholische Kirchengemeinde St. Marien Korbach ruft gemeinsam mit der Caritas zu zwei Solidaritätsaktionen auf. Unter dem Motto „Hilfe gefragt?!“ sollen engagierte Bürger gefunden werden, die andere ehrenamtlich mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen, indem sie den Einkauf für Menschen aus Risikogruppen und auch für die erledigen, welche sich ängstigen, das Haus zu verlassen.

it einem weiteren Projekt sollen Eltern, die im Pflege- und Gesundheitsbereich tätig sind, unterstützt werden. Bei dieser youngcaritas-Aktion werden Schüler ab 14 Jahren aufgerufen, stundenweise die Kinderbetreuung in den Familien zu übernehmen. Auch ausgebildete Jugendliche der Babysitterbörse der Caritas stehen zur Verfügung. Vermittlung und Anfragen koordiniert Alice Lessingim Dekanat Waldeck beim Caritasverband Brilon, Tel. 0170 4495268 und a.lessing@caritas-brilon.

Die Stadt Korbach hat folgende Vorkehrungen getroffen...

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