Waffen nach Griechenland

Diemelstadt. 2.500 Schuss Munition, mehrere Handfeuerwaffen und Gewehre fielen dem Zoll bei einer Kontrolle an der Autobahn 44 bei Diemels

Diemelstadt. 2.500 Schuss Munition, mehrere Handfeuerwaffen und Gewehre fielen dem Zoll bei einer Kontrolle an der Autobahn 44 bei Diemelstadt in die Hnde.Bei der berprfung eines Lkw in Hhe des Rastplatzes Biggenkopf entdeckte die Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Gieen zwischen der Ladung mehrere Pistolen und Gewehre.Der Lkw eines griechischen Spediteurs war auf dem Weg nach Griechenland und enthielt in den Frachtpapieren keinen Hinweis auf die Waffenlieferung. In mehreren Kartons, die als Umzugsgut deklariert waren, fanden die Zllner eine Pistole, drei Revolver und vier Gewehre. Der griechische Fahrer gab an, nichts von den Waffen gewusst zu haben.Die Beamten stellten die Waffen sicher und schalteten die Zollfahndung ein.Als Verantwortlichen fr den Waffenexport ermittelten sie einen 72-Jhrigen aus Fuldatal. Dieser hatte den Spediteur beauftragt, die Fracht zu seinem Zweitwohnsitz in Griechenland zu transportieren, aber nichts vom brisanten Inhalt der Sendung gesagt. Fr den Waffentransport htte der 72-Jhrige einen europischen Feuerwaffenpass oder aber eine Verbringungserlaubnis besitzen mssen. Beides lag nicht vor.Die Zllner leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen Verstoes gegen das Waffengesetz ein. Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft durchsuchten sie seine Wohnung in Fuldatal.Auch hier wurden die Fahnder fndig. Auf der Waffenbesitzkarte des Mannes waren zwar zahlreiche Waffen eingetragen, daneben wurden allerdings zwei Pistolen, fnf Langwaffen und ein Gewehrlauf sowie rund 2.500 Schuss Munition vorgefunden, fr die keine Genehmigungen vorlagen. Der 72-Jhrige gab an, seit 45 Jahren Waffensammler zu sein und an die einhundert Waffen zu besitzen

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