Wahnsinn auf der A7

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Archivfoto: Winter

Region. Die umfassende Kontrolle der Polizei auf der Autobahn zwischen Kassel-Nord und Hann. Münden-Lutterberg brachte ein erschreckendes Ergebnis.Dr

Region. Die umfassende Kontrolle der Polizei auf der Autobahn zwischen Kassel-Nord und Hann. Münden-Lutterberg brachte ein erschreckendes Ergebnis.

Drei Dutzend Autofahrer standen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Bei mehreren Autofahrern fanden die Polizisten kleinere Mengen Haschisch und Marihuana.

Bei 136 Personen wurde ein Drogenvortest durchgeführt, der 34 Mal positiv ausfiel. Diesen Autofahrern wurde für 24 Stunden das Führen eines Kraftfahrzeugs untersagt. Bei zwei Pkw-Fahrern wurde der Führerschein sichergestellt, weil sie alkoholisiert unterwegs waren.

"Die hohe Zahl der aufgedeckten Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss bestätigt uns, dass diesen Kontrollen absolut notwendig sind. Sie dienen der Verkehrssicherheit, denn auch die Autobahnen sind kein Freiraum für Fahrer, die unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs sind", sagt Polizeidirektor Dittmar Knittel, der den Großeinsatz leitete

Neben 24 Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes wurden 12 weitere Strafanzeigen, unter anderem wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Waffengesetz, erstattet.

An der Kontrollstelle auf der A7 und bei den mobilen Kontrollen in Nordhessen und Südniedersachsen waren rund 180 Polizisten, Zollbeamte und Spezialisten anderer Fachdienststellen aus Hessen, Niedersachsen und anderen Bundesländern waren im Einsatz.

Nach einer Vorselektion an der Zufahrt zur Kontrollstelle oder bei Verdachtsfällen während der mobilen Fahndung wurden insgesamt rund 420 Fahrzeuge und 550 Personen genauer unter die Lupe genommen.

Nach etwa vier Stunden wurde die Kontrollstelle abgebaut. Der Rückstau, der sich aufgrund der bestehenden Baustelle und der anschließenden Polizeikontrolle zum Teil bis auf rund 12,5 Kilometer Länge erstreckte, hatte sich bis etwa 19:45 Uhr vollständig aufgelöst.

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