Was ist im Wasser?

Korbach. Das Korbacher Wasser ist gut, und das soll auch so bleiben. Aus diesem Grund hat die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), i

Korbach. Das Korbacher Wasser ist gut, und das soll auch so bleiben. Aus diesem Grund hat die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), in Korbach und den Ortsteilen zustndig fr die Trinkwasserversorgung, so genannte Bodendauerbeobachtungen in den Wasserschutzgebieten in Auftrag gegeben.Angeregt wurden die Untersuchungen von der Kooperation zwischen dem Wasserversorger und den betroffenen Landwirten.

Diese regelt seit mehr als zehn Jahren die Bewirtschaftung der Flchen, den Eintrag von Dngemitteln und die bestmglichen Fruchtfolgen. Die ersten Proben im Bereich des Wasserschutzgebietes Teichmhle/ Peplterkopf wurden am Donnerstag gezogen und werden bis zum Jahresende analysiert sein. Mischproben werden auf ackerbaulich genutzten Flchen aus je 20 Einstichen in bis zu 30 Zentimeter Tiefe gewonnen, auf Grnlandflchen wird wegen der geringeren Durchmischung entsprechend weniger beprobt.

So knnen der aktuelle Bodenzustand beschrieben, langfristige Vernderungen berwacht und ein Frhwarnsystem etabliert werden. Die Ergebnisse werden integriert in die Messkartierung des Hessischen Landesamtes fr Umwelt und Geologie.

Was ursprnglich als berprfung zur Sicherung der regionalen Grundwasserqualitt gedacht war, erhlt durch die Strflle im Mllheizkraftwerk und die aktuelle Diskussion ber Emissionen der Gewerbebetriebe zustzliche Brisanz.

Auch auf Quecksilber prfen

So liegen drei Beprobungsareale in der Hauptwindrichtung der Korbacher Gewerbezonen, zwei andere zum Vergleich auerhalb. Organische und anorganische Stoffe und Verbindungen werden beprobt. Aus aktuellem Anlass wurde der fr Korbach relevante Parameter Quecksilber, der sich normalerweise nicht im Standardumfang der Bodendauerbeobachtung befindet, in die Liste der Untersuchungsparameter aufgenommen. Auch die Wirkung von Glle oder der bei Biogasanlagen anfallenden Grsubstrate auf Boden und Trinkwasser (wir berichteten) kann durch die Bodenuntersuchungen ermittelt werden.

Die Wiederholungsbeprobungen sollen alle drei Jahre erfolgen, aus aktuellen Anlssen auch kurzfristig. Brgermeister Friedrich informierte sich mit EWF-Geschftsfhrer Schaller vor Ort ber die Manahmen des beauftragten Ingenieurbros und betonte, dass das Korbacher Trinkwasser mit EWF als bewhrtem Partner hchste Qualittsanforderungen erfllt. Die bernimmt auch die Kosten, die bei rund 10.000 Euro liegen.

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