Wasser präziser steuern: CDU-Kreisverband stößt zusätzliche Datenerhebung am Edersee an

Der CDU-Kreisverband v.l. Claudia Ravensburg, Timo Hartmann, Jürgen Vollbracht und Armin Schwarz) stößt eine zusätzliche Datenerhebung am Edersee an, um eine präzisere Steuerung des Wassers anzustreben.
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Der CDU-Kreisverband v.l. Claudia Ravensburg, Timo Hartmann, Jürgen Vollbracht und Armin Schwarz) stößt eine zusätzliche Datenerhebung am Edersee an, um eine präzisere Steuerung des Wassers anzustreben.

Die Christdemokraten wollen sich nicht nachsagen lassen, das außer Poltern nichts geschehen ist und setzen auf gemeinsames Handeln im Sinne von mehr Tourismus am Edersee und der Oberweser.

Von MARCUS ALTHAUS

Edersee - Jahr für Jahr prallen touristische Entwicklung und Wasserstand im Edersee auf die Schiffbarkeit der Oberweser. Nachdem die heimische CDU samt Landesvater Volker Bouffier die Differenzen 2018 grundlegend ändern wollten und an der gesetzlichen Grundlage bisher scheiterten, werden nun sachbezogenere Töne angeschlagen. Die Christdemokraten wollen sich nicht nachsagen lassen, das außer Poltern nichts geschehen ist und setzen auf gemeinsames Handeln im Sinne von mehr Tourismus am See und der Oberweser.

Ziel ist es im Mai einen Vollstau zu erreichen und die Saison am Edersee um bis zu vier Wochen zu verlängern. Gleichzeitig soll auch die Oberweser besser mit dem rar gewordenen Wasser versorgt werden.

Dazu stoßen Kreisvorsitzender Timo Hartmann und die beiden Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Armin Schwarz eine zusätzliche und präzisere Datenerhebung an. Aktuell läuft die Testphase, die für mehr Wasser im See sorgen soll. Der CDU fehlen dabei aber die gesamte Betrachtung der Niederschläge außerhalb des gesteckten Zeitraumes sowie eine neue Berechnung des Hochwasserschutzes.

Durch die Renaturierung der Eder sei fraglich, ob der aktuelle Hochwasserschutz des Sees im bisherigen Maß notwendig sei. „Wir müssen mit der knapper werdenden Ressource Wasser klug umgehen“, so die CDU-Spitze.

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