Erneutes Besuchsverbot im Stadtkrankenhaus Korbach

Dr. Arved-Winfried Schneider, Ärztlicher Direktor im Stadtkrankenhaus Korbach
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Dr. Arved-Winfried Schneider, Ärztlicher Direktor.

Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus hat auch das Stadtkrankenhaus Korbach weitere Vorsichtsmaßnahmen beschlossen. So gilt ab dem 20. Oktober 2020 wieder ein absolutes Besuchsverbot in der Klinik.

Korbach - Ausnahmeregelungen gebe es in der Geburtshilfe für Väter von Neugeborenen, Eltern stationär aufgenommener minderjähriger Kinder, gesetzliche Betreuer und Seelsorger sowie direkte Angehörige von Palliativ-Patienten und Menschen in der Sterbebegleitung.

Besucher, auf die diese Ausnahmeregeln zutreffen, werden weiterhin gebeten, sich direkt am Empfang zu melden. Dort müssen für die Nachverfolgbarkeit die persönlichen Daten erfasst werden. Entsprechende Formulare liegen dafür bereit.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt Dr. Arved-Winfried Schneider, Ärztlicher Direktor des Stadtkrankenhauses Korbach. „Aber aufgrund der allgemein steigenden Corona-Infektionen möchten wir vorsorglich handeln und für unsere Patienten und Mitarbeiter den maximalen Schutz gewährleisten. Und natürlich hoffen wir mit den frühzeitig getroffenen Schutzmaßnahmen auch die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses im Zuge weiter steigender Infektionszahlen langfristig aufrecht erhalten zu können.“

Besucher, die ihre stationären Angehörigen vorerst nicht mehr besuchen dürfen, können am Empfangstresen im Foyer des Haupteingangs persönliche Utensilien hinterlegen. Diese werden durch den Transportdienst der Klinik an die Patienten weitergegeben. Der Empfang im Foyer der Klinik ist täglich von 8 bis 24 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeit ist die Eingangstür geschlossen, Mitarbeiter der Zentralen Aufnahme sind jederzeit über die Notklingel erreichbar. Stationäre Patienten, die aus der Klinik entlassen werden, können am Hauptausgang durch Angehörige in Empfang genommen werden. Sofern nötig, begleitet der Transportdienst die Patienten bis zum Ausgang.

Der Ärztliche Direktor appelliert zudem an die Menschen, das Corona-Virus nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir können alle aktiv dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland einzudämmen: Abstand halten, sorgfältige Händehygiene und das Tragen von Masken!“ Zudem komme jetzt in den kalten Monaten das regelmäßige Stoßlüften in geschlossenen Räumen hinzu.

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