FIS Weltcup-Skispringen in Willingen 2017: Das Teamspringen

Das FIS Weltcup-Skispringen in Willingen 2017. Bild von der Siegerehrung des Teamwettbewerbs. Foto: SCW

Beim FIS Weltcup-Skispringen in Willingen 2017 machte das deutsche Team einen sehr starken Eindruck zur Freude der begeisterten rund 21.000 Fans

Willingen. Sportlich lag am gestrigen Samstag, 28. Januar 2017, in einem packenden Duell Deutschland nach dem ersten Durchgang in Führung. Anderas Wellinger (145 m), der am Vortag schon die Qualifikation für den Einzelwettbewerb am Sonntag für sich entschieden hatte, war überragend. Auch Markus Eisenbichler (138,5), der Willinger Stephan Leyhe (134,5) und Richard Freitag (121,5) machten dabei einen sehr starken Eindruck zur Freude der begeisterten rund 21.000 Fans.

Aber das Team aus Polen und die starken Österreicher mit Gregor Schlierenzauer drehten im Finale nocheinmal alles, so das sich die Adler mit Rand drei zufrieden geben mussten.

"Ich persönlich bin schon etwas enttäuscht, wir haben individuelle Fehler gemacht und dann muss man erst mal auf das Podest kommen", meinte Markus Eisenbichler.

"Es ist ein schönes Gefühl, wieder einmal für Österreich auf dem Stockerl zu stehen. Das ist nicht selbstverständlich. In Zakopane waren wir noch Vierte", meinte GregorSchlierenzauer bei seinem Comeback.

"Meine Sprünge waren in Ordnung. Es ist noch Luft nach oben, ich arbeite noch an der Balance. Es gibt noch viel zu tun, aber mein Weg stimmt", sagte Schlierenzauer. "Die Stimmung in Willingen ist immer sensationell. Morgen will ich in den zweiten Durchgang kommen."

Maciej Kot freute sich für sein Team über den Sieg in Deutschland: "Wir springen sehr gerne in Willingen. Wir sind heute auf hohem Niveau gesprungen und wollten unbedingt gewinnen. Es ist ein großer Tag für uns. Morgen können zehn Springer gewinnen, auch die Deutschen, Slowenen und Norweger sind stark."

"Ich bin mit der Teamleistung zufrieden. Es war klar, dass es ein zähes Ringen werden würde. Es hat sich halt der ein oder andere Fehler eingeschlichen, aber so ist das halt. Heute waren wir knapp unterlegen", bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster im Nachhinein.

Bei besten äußeren Bedingungen ist nach diesem spannenden Mannschaftswettbewerb, der Lust auf mehr gemacht hat, auch am Sonntag ein großer Wettkampf zu erwarten, für den alle sechs DSV-Adler qualifiziert sind - neben dem Quartett aus dem Teamwettbewerb auch Karl Geiger und Andreas Wank.

Hier alle Bilder und Videos vom Hammer-Weltcup in Willingen 2017…

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