Ein Fest für Flieger, Fans und Prominenz: Der Skisprungweltcup in Willingen

Szene vom Weltcup-Sonntag, 4. Februar 2018, an der Willinger Mühlenkopfschanze.
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Szene vom Weltcup-Sonntag, 4. Februar 2018, an der Willinger Mühlenkopfschanze.
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Szene vom Weltcup-Sonntag, 4. Februar 2018, an der Willinger Mühlenkopfschanze.

Nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Prominenz kam zahlreich zum Skispringen in Willingen. Wie sie den Weltcup-Sonntag erlebten, erzählen sie in unserem Video.

Willingen - Zunächst hatte es den Anschein, dass das Weltcup-Skispringen in Willingen unter keinem guten Stern stand, weil es einfach nicht schneien wollte in Hessens beliebtestem Skigebiet. 750 Kubikmeter Schnee wurden schließlich aus einer Skihalle bei Hamburg geordert. Am Weltcup-Freitag kam er dann doch, der Schnee.

Willingen war plötzlich pünktlich zum Wochenende weiß und so feierten rund 47.000 Skisprungfans an der Mühlenkopfschanze (lesen Sie hier mehr) ein ausgelassenes und vor allem friedliches Weltcup-Fest. Die Springer konnten also kurz vor dem Start zu den Olympischen Spielen in Pyeongchang eine tolle Kulisse genießen. Beim Sprung ins Tal erblickten sie dabei jedoch kein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer, längst halten sich die deutschen Nationalfarben mit den polnischen weiß-roten Flaggen die Waage. Das erklärt sich nicht zuletzt durch die beiden Überflieger der vergangenen Wochen, den Polen Kamil Stoch und den Deutschen Richard Freitag.

Aber auch die anderen Skisprung-Nationen waren wie immer durch viele Zuschauer vertreten. Und obwohl die Farben von Deutschland und Polen dominierten, gingen am Ende zwei Norweger als Sieger aus den Springen hervor. Daniel Andre Tande hatte am Samstag (sehen Sie hier die Bilder vom Samstag) die Nase vorn vor „Richie“ Freitag, am Sonntag stand Johann Andre Forfang ganz oben auf dem Podest vor „König“ Kamil. Der Pole räumte dann immerhin den Siegerpokal des „Willingen Five“ ab, der in diesem Jahr erstmals für die beste Gesamtwertung aller fünf offiziellen Sprünge vergeben wurde und mit einem Preisgeld von 25.000 Euro daherkommt.

 Auch Lokalmatador Stephan Leyhe konnte einen Erfolg verzeichnen. Zwar gelang ihm kein Sprung in die Top Ten, aber mit einem 16. Platz am Samstag und einem 18. Platz am Sonntag wurde er von Trainer Werner Schuster für die Olympischen Spiele nominiert.

Was abgesehen von den sportlichen Ergebnissen vom Wochenende übrig bleibt: Fairness wird beim Skispringen sowohl unter den Springern als auch im Publikum ganz groß geschrieben. Je größer die Weite, desto größer der Jubel – egal welcher Nationalität der Springer angehört. Auch beim Feiern im großen Festzelt steht der Deutsche neben dem Polen, der Norweger neben dem Österreicher. Der Skisprungweltcup ist ein Ereignis das verbindet und wo Übergriffe und Diskriminierung, wie sie in manch anderer Sportart heute fast regelmäßig passieren, keinen Platz finden.

So fällt auch das Fazit der Polizei überaus positiv aus, die einen einsatzarmen und relativ entspannten Weltcup erlebte und dies nicht zuletzt auch den vielen freiwilligen Helfern hoch anrechnete.

Im Jahr 2019 findet der Skisprungweltcup in Willingen übrigens vom 15. bis 17. Februar statt.

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