„Wenn ich das nächste Mal Lust auf England habe, brauche ich nur noch bis nach Hessen fahren“

Frankenberg-Hommershausen. Hunderte Gartenliebhaber nutzten am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, beim "Tag der offenen Gärten" den tr

Frankenberg-Hommershausen. Hunderte Gartenliebhaber nutzten am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, beim "Tag der offenen Gärten" den traumhaften Englischen Garten von Ralf Blanc in Hommershausen zu besichtigen. Wie Wilfried Blanc berichtet, zog es rund 400 Besucher am Samstag in den Ort. Am Sonntag sprengten dann weit über 1.000 Interessierte fast den Rahmen des Machbaren für die überwältigten Gartenbesitzer.

Schon am Eingang bildeten sich lange Menschenschlangen und es ging kaum vor noch zurück. Schließlich wandelte man ja auf den schmalen Wegen eines wohldurchdacht angelegten Privatgartens.

Und die Tatsache, dass Ralf Blanc sein Schlösschen komplett in Eigenleistung erstellt und nun schon fast acht Jahre daran baut, erstaunte selbst "Leute vom Fach". Aber im nächsten Jahr wird es endlich seiner Vollendung entgegengehen – und damit sogar ein Jahr eher, als der Bauherr sich im Vorfeld als Frist eingeräumt hatte.

Die Bewunderung über dieses stilecht, nach englischem Vorbild angelegte Paradies - z. B. der weiße Garten à la Sissinghurst und die wundervollen englischen Duftrosen - kannte keine Grenzen. "Wenn ich das nächste Mal Lust auf England habe, brauche ich nur noch bis nach Hessen fahren", meinte eine Besucherin aus dem Ruhrgebiet.

Aber auch der prachtvoll integrierte Gemüsegarten erstaunte viele Besucher. Auch nach 18 Uhr war für die Familie Blanc noch lange nicht Feierabend. Es kamen immer noch Leute, denen gesagt wurde: "Habt ihr schon den Garten von Ralf Blanc in Hommershausen gesehen, dort müsst ihr unbedingt noch hin, den müsst ihr gesehen haben – das lohnt sich wirklich."

Das Dorf war zugestellt mit Autos. Gleichzeitig fand mitten im Dorf das Backhausfest statt. Brote, Kuchen und Pizza waren dort rasch vergriffen, Waffelteig wurde schnell angerührt.

Der Ort war auf den Beinen, um zu helfen und so die Besucher rundum zufrieden zu stellen; selbst die Jüngsten hatten einen Flohmarkt aufgebaut.

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