Die Arbeit in der Lebenshilfe-Werkstatt Bad Wildungen ist mehr als nur ein Job

Die Werkstatt Bad Wildungen des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg präsentiert sich beim "Tag der offenen Tür".
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Die Werkstatt Bad Wildungen des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg präsentiert sich beim "Tag der offenen Tür".
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Die Werkstatt Bad Wildungen des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg präsentiert sich beim "Tag der offenen Tür".

In der Werkstatt sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder mit sozialem und emotionalem Förderbedarf beschäftigt, denen eine Teilhabe am Arbeitsleben und der Gemeinschaft ermöglicht werden soll.

Bad Wildungen. 45 Menschen arbeiten derzeit in der Werkstatt Bad Wildungen, die dem Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg angehört. Ziel der Einrichtung ist, Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder mit sozialem und emotionalem Förderbedarf eine Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Im Idealfall sollen sie nach den Rehabilitationsmaßnahmen wieder an den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Zuvor durchlaufen sie jedoch im Berufsbildungsbereich des Lebenshilfe-Werks, dem „StellWerk“, ein dreimonatiges Eingangsverfahren. Dort werden ihre Fähigkeiten und Interessen getestet, um herauszufinden, in welchen Bereichen die Mitarbeiter eingesetzt werden können und welche Tätigkeiten sie ausüben möchten. Es werden dort aber auch Seminare zur Vermittlung von theoretischem Wissen gegeben.

In Bad Wildungen sind vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die jeweils von Fachkräften zur Arbeits- und Berufsförderung geleitet werden. Hier gibt es Arbeitsangebote aus den Bereichen Industrielle Montage, Konfektionierung und Verpackung, Maschinenarbeiten, Näharbeiten, kunsthandwerkliche und hauswirtschaftliche Arbeiten sowie Lagerarbeiten.

Zusätzlich gibt es neben den Einrichtungs- und Abteilungsleitern auch Fachkräfte für berufliche Integration sowie Mitarbeiter aus dem Bereich des Sozialen Dienstes. „Wir möchten die Menschen hier Schritt für Schritt an die Arbeiten heranführen. Jeder einzelne benötigt einen individuellen Förderansatz“, erklärt Einrichtungsleiterin Britta Yildiz. Dazu sei es ganz wichtig, dass die Angestellten einen geregelten Tagesablauf hätten und wichtige Aufgaben bekämen.

Dennoch dürfe während der Beschäftigung kein zu großer Druck entstehen. „Die Arbeit ist das Mittel zum Zweck“, betont sie. Daher gibt es neben den Werkstätten und der Kantine auch einen Ruheraum, den die Angestellten aufsuchen können, wenn sie sich überlastet fühlen. Neben dem Arbeitsalltag besteht zusätzlich die Möglichkeit, begleitete Spaziergänge zu unternehmen oder sich sportlich bei einer Runde Tischtennis, Tischkicker oder Darts zu betätigen.

Das Arbeitsangebot gestaltet sich abwechslungsreich. Durch die gewachsene Zusammenarbeit mit mehreren Firmen und ihre verschiedenen Aufträge besteht für die Mitarbeiter stets die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten zu arbeiten. So werden zum Beispiel Duschwannenfüße montiert, Drähte für Heißkanaltechnik verlötet oder Schlauchsysteme zusammengebaut. Auch Kreativ- und Bastelarbeiten mit Holz und anderen Materialien werden angeboten.

Wie wichtig die Einrichtung für die Mitarbeiter ist, davon konnte man sich am „Tag der offenen Tür“ überzeugen. Mit viel Freude, aber auch der nötigen Konzentration, haben die Mitarbeiter ihre verschiedenen Arbeiten demonstriert und den Besuchern nicht nur die Verwendungszwecke ihrer Produkte erklärt, sondern auch über ihren Alltag und den Nutzen der Einrichtung informiert.

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