Ultraschnelle Ladesäule und mehr Service für E-Mobilität

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Tschüss „Bürgermeister Grußsäulen“: Um Elektromobilität für Endverbraucher praktikabel zu machen, sollte nicht wie vielerorts mit öffentlichen Geldern im Aktionismus Infrastruktur unkoordiniert aus dem Boden gestampft werden.

Waldeck-Frankenberg - Um Elektromobilität für Endverbraucher praktikabel zu machen, müssen Barrieren abgebaut und komfortable, schnelle Lade-Lösungen vorangetrieben werden und das seitens der Wirtschaft und nicht wie vielerorts mit öffentlichen Geldern, wo noch nicht abzusehen ist, welche Kosten (Instandhaltung, Pflege, Umrüstung) in Zukunft für die Kommunen als Betreiber anfallen, raten Experten.

Die Werkstattkette A.T.U will beispielsweise den Service in Sachen E-Mobilität erweitern und hat auf dem Gelände einer Filiale die erste „Ultra-Charger“-Ladestation für E-Fahrzeuge eröffnet. Damit wird gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Allego ausgebaut, dem Betreiber einer europaweiten Ladeinfrastruktur. Die neue „High Power Charging“ Ladesäule wurde aus strategischen Gründen direkt am Kamener Kreuz, einem der am stärksten frequentierten Autobahnknotenpunkte Deutschlands aufgestellt.

Wegweisend ist bereits der Landkreis Waldeck-Frankenberg bei diesem Thema vorangegangen. Um eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu schaffen, hat Waldeck-Frankenberg ein Konzept für Nordhessen auf den Weg gebracht, das eine interaktive Kartebeinhaltet, die die besten Standorte für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur in der Region ermittelt. Bleibt nur noch abzuwarten, ob und wann ein Betreiber für Ladeinfrastruktur darauf anspringt.

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