Die wichtigsten Punkte bei der Bewirtschaftung des Staatswaldes in Hessen bleiben strittig

30 verschiedene Interessenvertreter diskutierten, wie der 343.000 Hektar große Hessischen Staatswald künftig bewirtschaftet werden soll.

Hessen - Wie der 343.000 Hektar große Hessischen Staatswald künftig bewirtschaftet werden soll, diskutierten etwa 30 verschiedene Interessenvertreter. Herausgekommen ist ein Eckpunktepapier an dem sich das Umweltministerium orientieren soll.

Demnach soll der Hessische Staatswald weiterhin Lebensräume für seltene oder bedrohte Arten bieten und es soll der Naturschutz mehr im gesamten bewirtschafteten Staatswald wirken. Dem voranschreitenden Klimawandel soll stärker als bisher durch anpassungsfähige Baumarten begegnet werden, die gleichzeitig einen hohen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Waldverträgliche Wilddichten sind elementar, um vorgenannte Ziele zu erreichen. Das Staatswaldforum spricht sich deutlich für ein starkes Cluster Forst-Holz und seine zahlreichen Arbeitsplätze, insbesondere im ländlichen Raum, aus. Darüber hinaus soll der Hessische Staatswald als wertvoller Ort für Erholung und Umweltbildung erhalten sowie weiterentwickelt werden.

Strittig bleiben indes weitere Flächenstilllegungen, die künftige Nutzungsintensität und mögliche Bewirtschaftungsrestriktionen. Auch darüber, welche Auswirkungen diese Punkte auf die Klimaschutzleistungen von Wäldern haben, gehen die Meinungen einzelner Interessengruppen weit auseinander.

Gleiches gilt für die zukünftige Bedeutung nichteuropäischer Baumarten im Hessischen Staatswald. Kontrovers diskutiert wurde schließlich auch, ob und inwieweit Gewinne aus der Bewirtschaftung des Staatswaldvermögens notwendig und mit dem Gemeinwohlauftrag des Landesbetriebs vereinbar sind.

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