Wiederaufforstung am Eschenberg

Foto: Forstamt Vöhl
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Foto: Forstamt Vöhl

Lichtenfels. Die Stiftung "Wald in Not" unterstützt die Ansiedlung von Weißtannen.

Vöhl/Lichtenfels. Im Jahr 2013 wurden erstmals mit Unterstützung der Stiftung "Wald in Not" Weißtannen im Stadtwald Lichtenfels gepflanzt. Aufgrund der guten Erfahrungen und der unkomplizierten Zusammenarbeit, entschloss man sich im Jahr 2014, die Weißtanne nun auch im Eschenberg einzubringen und damit die Biodiversität zu erhöhen.

Die Stiftung Wald in Not unterstützte die Aktion wiederum mit 4.000,00 €.Im Vorfeld hatte Förster Lukas Wiederhold die Flächen zur Wiederaufforstung bereits ausgesucht und vorbereiten lassen. Einzelne kränkelnde Fichten wurden im Herbst 2013 von den Waldarbeitern der Stadt Lichtenfels gefällt. Die Bäume mussten weichen, da sie im Laufe der nächsten Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Wind und Käfern zum Opfer gefallen wären und so möglicherweise die jungen Tannenkulturen beschädigt hätten. Insgesamt wurden auf 3,3 Hektar Weißtannen gepflanzt.Das besondere Augenmerk bei der Auswahl der Pflanzflächen lag dabei auf einer guten Wasserversorgung, damit die Tannen ihr Wuchspotential auch entfalten können. "Dies ist im sonst eher trockenen und steinigen Lichtenfels eine Herausforderung", so Förster Lukas Wiederhold vom Forstamt Vöhl.Im Gegensatz zu den Wuchshüllen aus dem Vorjahr, wurden die Tannen diesmal durch hölzerne Hordengatter vor Wildverbiss geschützt. Nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben, können diese einfach im Wald verrotten. Wuchshüllen hingegen, müssten später erst mühsam wieder abgebaut werden. Außerdem vermitteln die Hordengatter dem Waldbesucher einen naturnäheren Eindruck."Der Talzug um die ehemalige Burg Eschenberg wird nun hoffentlich in 100 Jahren durch mächtige Tannen zu einem Naturerlebnis.", so der gemeinsame Wunsch von Förster Lukas Wiederhold und Dr. Christoph Abs von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Sicherung des Nationalen Naturerbes.

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