Bad Wildungen, Flechtdorf und Geismar berechnen mehr für Abfall

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Der Kreis Waldeck-Frankenberg hat die Abfallgebührensatzung geändert. Wie Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese mitteilt, werden Gebühren erhöht, um Kleinst- und Mehrfachanlieferungen zu reduzieren.

Waldeck-Frankenberg. Der Kreis Waldeck-Frankenberg hat eine geänderte Abfallgebührensatzung beschlossen. Wie Erster Kreisbeigeordneter und Abfalldezernent Karl-Friedrich Frese mitteilt, waren aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen Aufgaben im Bereich der Entsorgung einige Veränderungen vorzunehmen. „Grundsätzlich sind die Gemeinden für das Einsammeln aller Abfälle im Hol- und Bringsystem zuständig“, erläutert Frese. Dem Landkreis obliegt im Anschluss an das Einsammeln die Verwertung und Entsorgung dieser Abfälle.

Bisher wurde für Restabfallkleinmengen bis 100 kg eine Mindestgebühr in Form einer subventionierten Pauschale in Höhe von 7,50 Euro erhoben. Diese Mindestgebühr erhöht sich nun auf 15 Euro je Anlieferung bis 100 kg. Mit dieser Regelung sollen die vielen Kleinst- und Mehrfachanlieferungen reduziert werden. Anlieferungen über 100 kg werden mit einer Gebühr von 16 Euro pro 100 kg berechnet. An den Anlagen Flechtdorf und Geismar wurde zudem die Gebühr für Bauschutt auf 30 Euro je Tonne erhöht. Hinzu kommt, dass alle Sperrmüllanlieferungen jetzt direkt an den Entsorgungsanlagen bezahlt werden müssen. Die von einigen Gemeinden bisher eingeräumte Möglichkeit, bestimmte Mengen kostenfrei anzuliefern, entfällt mit Jahresbeginn.

„Die Maßnahmen sollen auch zu einer Entlastung der Anlagen, zur schnelleren Abfertigung und zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens beitragen und damit für mehr Sicherheit sorgen“, betont der Erste Kreisbeigeordnete. Er empfiehlt Abfallbesitzer*innen, zunächst das Entsorgungsangebot an der Wohnortgemeinde zu nutzen, wie Sperrmüll und Abholung von elektronischen Geräten sowie Papier- oder Bioabfallcontainer und gemeindliche Restmüllsäcke. Auch damit würden sie zu einem reduzierten Verkehrsaufkommen beitragen. Weitere Informationen gibt es über das zentrale Servicetelefon der Abfallwirtschaft 06451/743746.

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