Bad Wildungen will Blockheizkraftwerke bauen: 2017 geht es los

Neben dem Quellenhäuschen soll das neue BKHW entstehen. Alte Leitungen sollen möglichst wieder genutzt werden. Foto: sr

Bad Wildungens Wandelhalle erhält 2017 ein eigenes Blockheizkraftwerk. Das Schwimmbad "Heloponte" soll später ebenfalls ein BHKW erhalten.

Bad Wildungen. Den Vertrag mit der EWF hat die Stadt Bad Wildungen gekündigt. 2017 läuft die Nutzung des Blockheizkraftwerks (BHKW) für die Wandelhalle aus. Mit dem Beginn des neuen Jahres muss auch eine neue Energiequelle her. In der Vergangenheit erwies sich die Nutzung des Blockheizkraftwerks der EWF als unwirtschaftlich für die Stadt, teilen die Verantwortlichen mit. 35 Kilowatt elektrische und 70 Kilowatt thermische Leistung wurden tatsächlich nur genutzt. Dabei erzeugt das BHKW 350 bis 400 Kilowatt.

Finanziert wird das Projekt durch ein  Zuschussprogramm. In sechs Jahren soll sich das Kraftwerk dann amortisieren.

Baubeginn sei bereits im Frühjahr geplant. Der Bau sollte dann innerhalb eines halben Jahres erfolgt sein. Bis zum Beginn werden die bestehenden Leitungen kontrolliert und ein Anschluss an das bestehende Netzt überprüft. Das Ausschreibungsverfahren für die zu leistenden Arbeiten laufen bereits. Neben 80.000 Euro wollen die Verantwortlichen mit dem neuen Blockheizkraftwerk rund 46 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen.

In drei Jahren will das EWF das BHKW am Quellenhäuschen für alle Nutzer vom Netz nehmen. Weiter teilt Bürgermeister Volker Zimmermann mit, auch das Schwimmbad "Heloponte"  erhält ein eigenes BHKW.

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