Windkraft: Ausgleichsmaßnahme reduzieren zu stark landwirtschaftliche Flächen

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Landtagsabgeordneter Heinrich Heidel

Waldeck-Frankenberg. Bereits vor der entscheidenden Sitzung der Regionalversammlung sah der Sprecher der FDP in der Regionalversammlung, Dieter Schüt

Waldeck-Frankenberg. Bereits vor der entscheidenden Sitzung der Regionalversammlung sah der Sprecher der FDP in der Regionalversammlung, Dieter Schütz, die jetzt vorgeschlagenen Flächen, die 2,07 Prozent ausmachen, als "gute Grundlage".

"Wir müssen natürlich auch auf den Ausbau der Netze achten, um diese neuen Energieerzeuger in den Stromkreis der Bundesrepublik einfließen lassen zu können. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Erforschung von Speichermöglichkeiten voran zu treiben. Auch die Möglichkeit von Energieparks in Verbindung mit Biogaserzeugung sind dabei zu prüfen", so der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Lenders.

Durch die technologische Entwicklung und die höheren Nabenhöhen der Windkrafträder ist es heute möglich, auch in Waldgebieten Windkraftflächen auszuweisen. Herrschen doch meistens auf unseren bewaldeten Bergrücken höhere Windgeschwindigkeiten als in den Tälern und dienen so der Sicherung eines wirtschaftlicheren Betriebes.

In diesem Zusammenhang weist MdL Heinrich Heidel, der Vorsitzender des Umweltausschuss der Hessischen Landtags ist, darauf hin, dass die FDP grundsätzlich fordert, für Baumaßnahmen von Windkrafträdern in Waldgebieten auch die dafür nötigen Ausgleichsmaßnahmen im Wald vorzunehmen.

"Es kann nicht sein, dass für Windkraft im Wald weiter landwirtschaftliche Fläche als Ausgleichsmaßnahme aus der produktiven Nutzung genommen werden muss. Die fortwährende Reduzierung der landwirtschaftlichen Fläche in Hessen ist schon heute ein Problem, so MdL Heinrich Heidel.

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